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Fünfter Theil : Zweyter Band (1775) Von den Insecten : nebst vierzehn Kupfertafeln
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1070
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l07oFünfteCl. VII Ord. Ungefiügelte.

ein fußartigcs Ansehen, dienen ihnen aber nur fürArme, um den Raub zu soffen. Die acht Füßesind keineöweges gleich lang, sondern bcy eini-gen sind die hintersten am längsten, als bey den Web-/ spinnen, um den Faden hinten zu lenken und zu be-

festigen, bcy andern sind sowchl die vordem als diehinrern am längsten, je nachdem sie ihre Füße zu ih-rer'Wirthschafl nöthig haben. Die Springspinncnhingegen haben nur allein die> versüße lang.Jeder Fuß hat einen Schenkel, Schienbein und Fuß,doch jedes Glied ist noch mit einem Aftergelenkeversehen.

Augen. Die Augen der Spinnen sind nick t wie beyandern Jnsecren facettiret, da hingegen haben sieacht, die aber nicht bey allen Spinnen auf die näm-liche Art geordnet sind: denn bcy einigen stehen siein zwey halbmondförmigen krummen Reihen, bcyandern steh n vier in der Mitte und zur Seitenje zwey dichte bcysammen; wiederum andere habenzwey vorne dicht bcysammen, und die sechs übrigenln zwey abweichenden Reihen, noch andere haben siealle in zwey Reihen, davon in der ersten sechs und inverändern zwey stehen; oder in drcy Reihen, derenerste vier und die zwey andern zwep haben, je nach»dem sie solche zu ihrer Lebensart nöthig hatten, unddieses veranlassete den Herrn Geoffroy, die pariserSpinnen nach den Augen einzutheilcn, doch derRitter hat auf solche Eintheilungen nicht gesehen,sondern sich begnüget die Arten aus einem oder andernmerkwürdigen Umstande zu bestimmen, daher er dennin allen 47. Arten zusammen gebracht hat, die wirnunmehro beschreiben.

Creutz- l- Die Creutzspinne. öiaäems.

spinne. (pg ygrt, diese Art die Creuyspinne genannt,

weil sie ein weisses punctirteö Creutz auf dem Rücken

hat.