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Fünfter Theil : Zweyter Band (1775) Von den Insecten : nebst vierzehn Kupfertafeln
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1051
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266. Geschlecht. Milben. ivZl

sollen, und darum wollen wir auch den Grund dieserneuen Meinung anzeigen:

Herr Rolander bekam die Ruhr, et nahmRhabarber, und sie hörre auf. Acht Tage hernachkam sie wieder, er genaß abermahl. Wiederumacht Tage hernach, stellte sie sich zum drittenmahleein. Man riech diesem Insettenforscher, zu unter,suchen, ob des Barrkolins Bericht von einem Arzt,der bey seiner Ruhr Millionen lebendige Thierchen inseinem Abgänge gefunden hatte, vielleicht durch seinExempel könnte bestättigct werden. Er that es,und siehe, er fand Millionen Milben, welche denKo. iz. beschriebenen Käse, und Mehlmilben amähnlichsten waren. Nun war die Frage: Woherfind diese Milben in Herrn Nolanders Därmer ge,kommen? Antwort, Herr Nolander trank auseinem Becher von Wacholderholz, und bey genauerUntersuchung fand er eine kaum sichtbare weisie Nathdarinne, die aber, als man das Vergrößerungsglaszu Hülfe nahm, aus einer unsäglichen Menge Mil,den bestand, die alle von dieser Art waren. Nunmachte der Herr Nolander Proben: Diese Milbenließen sich von keiner Feuchtigkeit, auch nicht vomOehl anfechten, aber Rhabarber und Brandewelnwar ihnen tödlich, kiad conclulio: Rhabarbertödrct die Ruhrthierchen, und wer von säuern oderübernächtigen Vier Bauchgrimmen bekommt, dernehme ein Glaß Brandewein! Man sehe die,Xmoen. ^.caä. Vol. V. p. -r. und Dills LxLN-tuLMLta viva.

18 . DieAusschlagmilbe. Acsrus exulcerans.

In der bößartigen Kratze zeiget sich eine Milbe, schlag,deren Vördcrfüße kurz, die übrigen aber lang und milde,vurstenartig sind. Muscus, Zibet, Frauenglas,

Xxx r Kam.