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Fünfter Theil : Zweyter Band (1775) Von den Insecten : nebst vierzehn Kupfertafeln
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1050
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lozo FünfteCl. VII. Ord. Ungeflügelte.

gen haarigen Bürsten besetzt, hintenher dick undrund, nach dem Kopfe zu ab r spitzig. Die achtFüße sind rauhhaarig, und die Farbe des Thierchcnsist fast durchscheinend gelb. Inzwischen ist doch eini-ge Verschiedenheit zwischen den Käse - Mehl- undandern Milben. Die Milben auf allen Schweins«blasen; die Milben aufReiß, Mandeln, Haberinehlund dergleichen, kommen nicht ganz vollkommen mit-einander überein. Man schreibt auch manche Krank-heit, als Kratze, Ruhr, Grind, Schwindsuchlunddergleichen, besondcrn Arten der Milben, oder In«sccten zu; allein diese sind von gegenwärtiger Artetwas verschieden, wie wir hernach sehen werden.

i 6 . Die Milchmilbe. I3Ä18.

Milch- In dem altgcwordenen Milchraum, oder Saue,milde, desgleichen in den Milchgefäßen, hält sich eine fastdurchsichtige Milbe auf, deren Körper himcnhcroval und zugestumpft, desgleichen mit vier bersten-artigen langen Haaren besetzt ist, die das Thierchcnim Gehen iMchschleppt. Die Schnautze und dieFüße sind einigermaßen ziegelfärbig.

17. Die Ruhrmilbe. ^caru8 öysenrense.

Ru^r. Der Körper ist glasartig, jeder Fuß ist hintenmilde mit zwcy Härchen gewafnet. Der Himerkörper istvz sen- glatt, eyrund, und hat am After vier bürstenartigeterrae. Härchen, die fast länger als der Körper sind, undvon einander abweichen, indem zwey oben und zwcyunten stehen, und diese Insecten sollen die Thicrchenscyn, welche die Ruhrkrankheit verursachen, derenAufenthalt in hölzernen Kannen und Bierfässern ist,wo sauer Bier darinne gestanden.

Es ist dieses in der Arzneywissenschaft eine neueLehre, daß Krankheiten von Insecten herrühren

sollen,