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Fünfter Theil : Zweyter Band (1775) Von den Insecten : nebst vierzehn Kupfertafeln
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909
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249. Geschlecht. Ameisen. 909

chen heraus fliegen. Sodann hat man weibcken,diese sind auch geflügelt, viel größer als die Mann,chen, und wohnen in einer großen Gesellschaft beysam.men. Endlich giebt es auch solche, die gar kein Ge.schlecht, und keine Flügel, aber große Kiefer undgroße Augen haben, und wie bey den Bienen, zurArbeit erschaffen find. Diese nun, und die Weib,chen, wohnen sehr zahlreich zusammen in einem Neste.Diese Nester werden an den Wurzeln der Bäume,bey alten Wänden, an trockenen Erdhöhen, in auf.geworfenen Maulwursehaufen und sonst auch in fla-cher El de gefunden. Sie haben oft zwey bis dreyEingänge, und oben auf der Erde flehet man zuwei.len eine ordentliche Landstrasse von einem Neste zumandern, oder von einem Neste zu einem Baume, wo.her sie Nahrung hohlen, und auf solcher Landstrassewimmelt es beständig von hin und her reifenden Pas.sagiers. Damit sie ihr Nest gehörig erweitern undwölben können, so führet ein Haufe die Erde zu einerThür heraus, da der andere zu einer andern hinein,gehet, und sind also ihrer viele tausend einander nie.mals im Wege.

mW Ihre Speise bestehet in Früchten, tobten In.illM secten, Brod, Zucker und allerhand Aas. Denn mandW kann ein kleines vierfüßigcs Thier, oder Vogel nie.Ayl, § "ials besser sceletiren, als wenn man das Aas in einelmD ""l Ochern versehene Schachtel bey einen Ameisen.N b Haufen legt oder vergräbt, indem sie daselbst ihreaus der Schachtel hohlen, so lange nur noch.Mi fleischige Theile an dem Gerippe sind, welches zuletztganz allein. und sehr vollkommen und rein in der4, ^ Schachtel übrig bleibt. Alle ihre Speise wird so.M , gleich verzehret, sie theilcn sie unter sich aus, undfüttern ihre Jungen.

Wenn man ein Ameisennest zerstöhret, so sin.»Kl det man oft eine unsägliche Menge weisser Körner,* Mmm z welche«