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3 (1783)
Seite
718
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'7i8 Prediger Galomo's.

Nehem. II. 8). Beide konnten erst geraumeZeit nach der Errichtung des großen persischenKaiserthums in die hebräische Sprache aufge.ncmmen werden. Seit der Zeit erst wurdenpersische Wörter in die morgenländischen Spra-chen eingemischt (und scheint persi-

schen Ursprungs zu scyn); seit der Zeit erst fiengdas enge Verkehr der Griechen mit Asien an,welches den griechischen Wörtern Eingang indie asiatischen Sprachen verschaffte (§. 614).

Noch mehr: die chaldäische Farbe schim-mert durch den Auödruk des ganzen Buchs sostark hindurch, daß sie schon mehreren in dieAugen gefallen ist. Ich rechne dahin nichtblos die Reihe von Wörtern, von denen eshöchst wahrscheinlich ist, daß sie nie in der altenhebräischen Sprache gangbar waren; die aberein Eigenthum der aramäischen Dialekte, undin den chaldäischen Uebersichungen des A. T.sehr gewöhnlich sind, und im Predigerbuch wieLieblingSworce unaufhörlich gebraucht werden(wie "WK, s-NM u. s. w.). Noch deut-licher zeigt sich der Genius der chaldäischenSprache in den vielen Zusammensehungen mitdem Präfixum tv, das dem chaldäischen 1 ent-spricht; und in andern chaldäischartigen Wen-dungen, die aber so unmerkbar mit den hebräi-schen zusammenfließcn, daß sie sich mehr em-pfinden, als aus einander setzen lassen.

Endlich