Prediger Galomo's. 717
^rs lesen, ohne die Unmöglichkeit dieser Mei-nung mit Händen zu greifen.
Die Sprache desselben ist nicht so, wie siein einem Werk aus dem salomonischen Zeitalterseyn müßte. Er bedient sich vieler Wörter, diesich in keiner erweislich alten hebräischen Schrift,sondern in lauter jungen Büchern, im Esra,Esther und Daniel finden; er mischt Wörterein, welche erst in spätem Zeiten hebräischesBürgerrecht erhalten haben; der AuSdruk istüberall chaldaisch gefärbt, rauh, jung, spielend,wie er in dem Zeitalter zu seyn pflegt, wo dieSprache schon ausgeblüht hat.
Neuhebräisch ist der immer wiederkehrendeGebrauch des Prafirum's der WörterPrediger IV. io. VI. 6 vergl. Esther VII. 4 ;^üQ Pred. VIU. 17 vergl. Jonas I. 12. Ho-heslslll. 7; lNltl Pred. II. 22 vergl. Nehem.VI. 6; s">' Pred. IV. 2. g; 121 ) Pred. I. n.II. 12. ich' III. 15 rc.; Pred. IV. 4.
V. 10 ;c.; Ml MV 1 Pred. I. 14. II. 18. IV.6. VI. 19 re.; Ml. s'PVl Pred. I. i?. IV.i6rc.; für Priester Pred. V.; vergl.
Malach. III. i u. s. w.
Unbegreiflich wäre auch bei einem so hohenAlker des Buchs der Gebrauch des griechischenWorks (Pred. VIII. 11 vergl.
Daniel III. 16. IV. 14. Esther I. 20. Esr. IV.rc.) und des ausländischen MOliL, n«osi-(Pred. II. ; vergl. Hoheslied IV. rz.
Nehem.