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3 (1783)
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-Hohes Lied.

tin seines Herzens von neuem vorschwebt, so»steigt sie ihm von ferne auf als eine Pracht,»gestalt» (Hohesl. III. 6. VI. io. VIII. 5).Noch sicherer kan man aus der östern Rükkehrzu denselben Ausdrüken auf den Ursprung allerdieser Lieder von einerlei Verfasser schließen»Für Empfindungen, die sich der Sele stark be-mächtigen, giebt es nur Einen Ausdruk, dersie in ihrer ganzen Starke darftellc und ihrerwürdig ist, den der sich in dem ersten Augen-blik der Empfindung oder des Genußes, wieüber die Lippen drangt: und wer sollte nicht amliebsten den reinsten, stärksten, mächtigsten AuS-druk dann wiederhohlen, wenn die Empfindungin ihrer Erinnerung zurükkehrt? Ich fügeeine Sammlung einiger Ausdrüke der Art bei»Hohesl. IV. 2 ?N 212 PN ->1V2 VI. 6

"NV2 Eben daselbst von den

Zähnen beidemahle 2^2

,-!2 s'vr; Beschreibung des Abends: mvlwhhx Hohesl. II. 1 7. IV. 6. Von denWangen "1V2O kl'?-)

IV. g. VI. 7. Man vergleiche nur II. 6 mitVIII. z ; oder II. 9 mit 16 und VIII. 4 u.s.w.andere wörtliche Uebereinstimmungen des Aus-druks nicht zu rechnen.

Damit ist freilich die Frage noch nicht ent-schieden, ob der Sammler dieser Lieder und ihrUrheber eine oder verschiedene Personen waren.Auf die lezte Voraussetzung könnten zwei Um-' stände