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3 (1783)
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Hiob.

seinem Skat geprüft haben will. Endlich, ge-setzt auch, daß zur Zeit des Verfassers der chal-daische Begriff von Satan schon vorhanden ge-wesen wäre, so konnte ihn unmöglich ein so fei-ner Beobachter des Schiklichen, wie doch sicht-bar der Verfasser war, seiner Dichtung zuGrund legen. Ein Mann von solchem Amtmuß auch in modischen Staren den reinsten Cha-racter haben, und von Neid und Rachsucht weitentfernt ftyn, um seine Macht nicht zu Unglükund Verderben zu misbrauchen. So auch imgroßen State Gottes; und sein Satan kan nichtsals sein Gerichtöengel seyn, ein Bote zur Aus-forschung, Züchtigung und Strafe. 2)

§. 64;.

Geschichte des Buchs.

Das Blich ist ursprünglich hebräisch ge-schrieben, und weder eine Uebersetzung aus demArabischen, noch aus dem Syrischen, ob gleich(wie einige meynen) der Anhang zu den 70Dollmerschcrn das Original für syrisch ausge-ben

2) Gegen diese Gedanken, die ich schon im Reper-torium sch- bibk. und morgen!- Littcratur Th- IV.E. 207 vorgetragen habe, sind mir bisher we-der eigene »och fremde Zweifel bekannt worben.-Herder im Geist der hebr. Poesie Th. I. S- IZ7ist derselben Meinung.