Druckschrift 
3 (1783)
Seite
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für den besten Mann in seinem Skat ansieht.„Wem'S in allem glücklich geht, der hat gut„fromm seyn« versetzt der in die Versammlunghereingetrctene Satan. Diese Antwort lehrtuns zwar den Verfasser des Gedichts als den' feinsten Beobachter des Schiklichen in der Zeich-nung seiner Charactere kennen; aber, wo isthierinn wie im Folgenden nur Ein Zug vondein Character deö chaldäischen Satan, einesbösen höheren Wesens? Zst er etwas argwöh-nisch : so war dies Folge seines Amtes. Selbstder beste Burger eines Staks muß, so bald erdas Amt eines allgemeinen Aufsehers gewissen-haft verwalten will, den gehäßigen Zug desArgwohns zu einer seiner Eigenschaften haben.Soll er auf alle Bewegungen im Stat auf-merksam seyn, so darf er niemand zu viel Gu-tes zutrauen; sonst wird er den mit der Larveder Scheinheiligkeit vermummten Böscwichtnicht früh genug entdeken, um feinen Tükenzuvorzukommcn. Und fügt er Hiob leiblicheUebel zu, so handelt er blos seinem Amt gemäß,und Gott lenkt ihn überdies selbst auf Hiob.Sichtbar wird er ia nicht auf blose ErlaubnisGottes, sondern auf feinen ausdrücklichen Be-fehl, ohne daß der Satan darauf antragt, leib-lich unglücklich;, die Probe, welche Hiob auSzu-siehen hat, ist zwar gefährlich, aber sie rührtsichtbar nur von Gott her, der auch den klein-sten Verdacht des Aufsehers und Wächters in

seinem