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Hiob.
Ich zweifle, ob jemals gegen die Aechkheit *und das Alter des Prologs und Epilogs Zwei-fel entstanden waren, wenn nicht die Leser imerstem die Erwähnung des Satan befremdethätte. Sie kamen, voll von den chaldäischenBegriffen des Satan, zu dein Buch, und tru-gen sie auch in diese Vorbereitung. Und würdeer nach dem spätem chaldäischen Begriff dar-inn vorgeführt, so würde ihn diese junge Ideeauch in meinen Augen tief herabsetzen: nurwürde mir dabei unerklärlich bleiben, wie einso später Einleiter in seinen Zusätzen den Ideendes Buchs bis aus die größten Kleinigkeitenherab gemäs hätte vorbereiten können.
Inzwischen ist der Begriff von Satan, wieihn dieses Buch giebt, gewiß uralt: denn er isteiner der Engel, und gehört zu dem HausgesindeGottes. Gott hält im Himmel mit seinenVertrauten einen großen Gerichtstag oder eineBerathschlagung über das Wohl seines großenStatS auf Erden; und seine Regierung ist nachdem Bild einer wohl eingerichteten Familie ge-zeichnet. Einer hat die Aufsicht über die übri-gen, welche zu einem Haus gehören, und mußvon Zeit zu Zeit dem Hausvater oder Familien-fürst Nachricht von dem Verhalten derer hin-terbringen, die unter seiner Aussicht stehen.
Mit Uebergehung alles dessen, was nicht zumunmittelbaren Zwck des Dichters gehörte, wen-det sich die Rede sogleich aus Hiob, den Gott
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