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Die Jahrbücher des Lambert von Hersfeld
Entstehung
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XIV
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XIV

Vorwort.

M

Grenzen, bewegt sich freier nnd fesselloscr, und sondert dasgenau zusammen verknüpfte nicht von einander ab, was z. B.von dem Streite über die Abtei Malmcdh und den in Sachsenerregten Unruhen gilt.

Aber um die Schilderung der unserem Schriftsteller eigen-thümlichen Vorzüge zu vollenden, so zeichnet er sich auch durchein richtiges und scharfes Urtheil in gehöriger Schätzung derMenschen und unparteiischer Abwägung ihrer Thatcn, sowiedurch ein für Regungen der Menschenliebe, des Mitleids undErbarmens empfängliches Gemüth ans. Er wird nach denUmständen von Unwillen wie über jenen blutigen und ab-scheulichen Kampf in Goslar 1063, S. ^5 ff. oder vonMitgefühl gegen den durch Wälder und Wüsteneien fliehendenKönig Heinrich 1073, S. 134 f. oder endlich von gerechtemZorn über die Bedrückungen, welche die Sachsen von de.nköniglichen Dienern erduldeten 1073, S. 118 f. 123 f. oderbei den von den Bewohnern Kölns gegen ihren Erzbischof1074, S. 169 ff. begangenen Verbrechen heftig ergriffen undbewegt. - Nirgends verletzt er die Würde der Geschichte durchVermischung des Großen und Wichtigen mit Kleinem undUnbedeutendem, wenn man ihn nicht etwa, wie Philipp Me-lanchthon/ deswegen tadeln will, weil er Einiges von Privat-angelegenheiten, was die Ueberlieferung auf die Nachweltnicht verdiene, seinen Erzählungen eingemischt habe. Dochmögen diese Worte Wohl nur den ersten Theil des Buchesbetreffen.

1) S. das Sendschreiben an Kaspar Churrer in der ersten Ausgabe:tnuastsi HnasUnin nämisonsrit äs xrivstis redns inäigns, xo8tsroruwlnsinorin".