Sohn, zu dessen Tanfpathen der Abt Hartwig und die meistenandern Brüder ausersehcn wurden. Da dieses Ereigniß dasletzte ist, dessen in diesem Buche gedacht wird und Lambertdasselbe noch vor Ableben des Erzbischofs Anno von Köln(-s 1075) schrieb, so ist es glaublich, daß es in jenem Jahre Ientstanden sei. >
Die bei Lambert erwähnte Geschichte von Fulda' könnte !man für die nämliche halten, welche Johann von Trittenheim ^dem Magister Megenfrcd beigelcgt und der er viele merkwür-dige Nachrichten verdankt, wenn der erste nicht selbst einendortigen Abt ausdrücklich als Verfasser angäbe. Beide Werkesind unbekannt und auch Lamberts Hersfeldische Klostergeschichtcwar zum Theil der Vernichtung unterworfen, doch freuen wiruns wenigstens den Auszug eines Hamerslebischcn Mönchs,welcher die Vorrede und den Anfang des ersten Buchs treu-lich wiederholt zu haben scheint, davon als kleinen Nest zu be-sitzen. Das Ucbrige ist verstümmelt und abgekürzt, in so un- ^förmlicher Gestalt auf uns gekommen, daß man LambertsHand kaum wicdererkcnnt und die von andern Geschichtsschrei-bern wahrscheinlich daraus angeführten Stellen bei jenem ver-geblich sucht. So viel aber ist ausgemacht, daß mehrere Hand-schriften dieses Buchs in den Bibliotheken Deutschlands anzu-treffen waren und man, hätte eö sich vollständig erhalten, einsicheres Urteil über seinen Werth fällen könnte, welchen WcnFnur sehr gering anschlägt.
Uebrigcns umfaßt das Vcrzeichniß der Vorsteher des Hers-feldischcn Klosters in dieser kleinen Schrift blos diejenigen, §
1) S. l^rotoA. in lib. (Is inst, eeeles. Ilsrskeia. I. c. x. 137, 1t.
— 2) Hessische Landesgeschichte II. S. 298 und 291. Anmerk. L. und N-