ch, 190. Geschlecht. Feuerschröter. 95
l, ^ sagte geweihartige Kiefer, die sich durch Gelenke be-wegen, und wie eine Scheere öfnen und Messen,/ auch so fest aneinander liegen, daß man sie nichtohne große Gewalt und Gefahr des Zcrbrechens voneinander bringen kann. Die Farbe ist castanienbraun.^ Unter diesen Kiefern befindet fich das Maul, wel-" ' ches an gewissen federartigen Werkzeugen, welchedie Zunge, oder den Saugerüsscl vorstellen, zu er-stch kennen ist. Neben diesen Werkzeugen befinden sichrnw vier kleine Fühler, jeder von drey Gelenken. Hin,18 ^ ter den Ecken des KopfschildcS befinden sich die gross^ sen glänzenden schwärzlich braunen Augen, und überW selbigen stehen die Fühlhörner mit zehen Gelenken,jjg. Das erste Gelenke nimmt die Hälfte der Länge ein,^ dann folgen fünf knotige Gelenke, und endlich vier^ in die Quere auf einander liegende Stäbchen, welche^ gleichfalls als bewegliche Gelenke müssen angesehen!L «erden-
kl,Das Bruststück ist gleichfalls länglich vker-nA eckig, hornartig, castanienbraun, der Hintere Cör,per hat acht Ringe oder Kerben. Die FlügeldeckenS. sind Heller braun, gegen das Licht feuerröthlich, dieFlügel unter selbigen durchsichtig, gelblich, und mitstarken Adern durchwebet. Die Schenkel sind hin,, tenher gezähnelt, etwas mit feinen Härchen besetzt,>7' und die Füsse bestehen aus vier knotigen Gelenken,E" woran ein fünftes langes Gelenke sitzet, welches inM zwey Häckchen oder Kiauen ausläuft, zwischen wel,slklic chen fich noch ein rothdurchsichtiges zweyzähnigesü Häckchen befindet.
^ Was den inner» Bau betrift, so machen dieor» Kehle, Speiseröhre, der Magen und die Därmergktzic von vorne bis hinten aus, einen einzigen mit gelberFeuchtigkeit angefüllten Darm aus.
ij Sie halten sich des Sommers in den Wäldern,
^ bey Tage in den Löchern der Bäume, und bey Nachtp/ im