y6 Fünfte Cl.1 Ord. mitganzenDeckschilden.
im freyen Felde auf, saugen vorzüglich mit ihren fcdcr,artigen Werkzeugen den Saft der Eichenbäume,schnurren und brummen wahrend dem Fluge sehrstark, sind stark, und können einen mit den geweih,ähnlichen Zangen zwicken, daß bas Blut darnach läuft.Man bereitet ein Pulver und ein Oel von diesenSchrötern in der Apotheke, welches auf verschiedeneArt Dienste thut.
Der Wurm derselben ist weiß, hat sechs Fnsse,wohnet im alten Holz, mahlet es klein wie feine Sä,gespäne, verhautet sich etlichemal, und wird dannzum Käfer; daß aber diese Schröter nicht allezeitgleich groß werden, lehret die Erfahrung, beson-ders scheinen die warmen Gegenden keine sehr großezum Vorschein zu bringen, denn aus America bringtman sie nur zu zwey Zoll. Bey uns sind sie dreyZoll lang. In den nördlichen Gegenden fallen sielänger aus. Vermuthlich hänget auch der Umstand ih-rer Grösse von der Nahrung ab, den die Larve,oder der Wurm hat haben können, denn ob man siegleichwohl in allerhand Holz antrift, so scheinetdoch das Eichenholz ihre beste und vorzüglichsteSpeise zu seyn.
2. Der Rehschröter. l.ucsnu8 Oapreoluz.
2, Da man diesen in Frankreich EhevretteRch' drune nennet, so hat ihm der Rrrrer den Namenfchröter. OpreoluL oder Rehschröcer gegeben, und zwarcapre- mit Recht, denn er ist eben so wie der vorige ge-staltet, nur hat er die halbe Größe, und die geweih-artigen Kiefer sind an der Spitze doppelt geeckt, dermittlere Zacken aber, der an jenem befindlich war,mangelt an dieser. Das Bruststück ist breit, undetwas gesäumt, vorne viereckig, hinten rund.Man rrift ihn in den nördlichen Theilen vonAmerica an.
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