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Vierter Theil (1774) Von den Fischen : nebst ellf Kupfertafeln
Entstehung
Seite
270
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270 VierteClasse. IU. Ordn. Brustbäucher.

Er wird selten zwey Pfund schwer, dochSenecaschenkte einmal dem Kaiser Tiberio einen Rorbbartvon vier Pfund, und Rondelec bestimmt ihre Grös-se auf eine Elle; ob aber Plimus recht hat, daß :sie lm rochen Meere wohl achtzig Pfund schwer !Vorkommen sollen/ solches wollet» wir dahin gestelltfeyn lassen.

Er ist ganz roth, wenn er todk und abgeschupptist, so daß er ungemein schön aussieht, und einen herr-lichen Geschmack hat, der fast über alle Fische geht,so daß selbst Seneca, Horarz, Iuvenal undMarcial ihn sehr rühmen, da er gegen Silber aus«gewogen wurde. Aus diesem Grunde haben auchdie Italiener noch jetzo das Sprichwort: la IHMnon manZiu cki 1a pizüu ^ weil er so kostbar ist,und von dem, der ihn fangt, lieber zu Gelde gemachtwird.

Der Unterkiefer hat ein Grübchen, worinn sichdie zwey Bartfaden befinden, die so lang als derKopf sind, der Kopf selber ist glatt, mit Schuppengedeckt, und die Schuppen des Körpers sind größer alsan den Salmen. Was die Anzahl der Finnen be-trift, so sind in der ersten Rückenflosse sieben, in derzweyten neun, in der Brustflosse fünfzehn bis fieben-zehn, in der Bauchflosse sechs, wovon eine stachlich,in der Afterflosse sieben, wovon abermals eine stach-lich ist, und in der Schwanzflosse sechzehn bis sieben,zehn« Das Vaterland ist das mittelländischeMeer. Sie befinden sich aber auch häufig in derLTlordsee.

s. Der Riesenöarbe. Julius 8urmu1etus.

Ein Barbe heißt französisch Nuler, da nun. die jetzige Art viel größer als die vorhergehende wird,so haben die Franzosen selbige Lurmullet, und