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Vierter Theil (1774) Von den Fischen : nebst ellf Kupfertafeln
Entstehung
Seite
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i6z.Geschlecht. Seitenschwimmer, izz

Betreffend den innern Bau, so ist die Leberlang, unzcrtheilt und roth; die Gallenblase groß, Rechte,und die Milz schwärzlich. Die Därmer sind anihrem Darmfelle befestigt, welches die Lange hin-unter an der Bauchhöhle fest gewachsen ist, wodurch ^nmcr-zwey Höhlen entstehen. An dem Magenmunde spal- §ung.tct sich der Darm von einander, und macht zwcyvorwärts gerichtete Hörner. Die Därmcr selbstliegen ordentlich gewunden. Das Bauchfell istschwarz; die Harnblase groß, und vermittelst ei-nes langen und weiten Canals an den Nieren be-festigt. Sie haben viele ölichte Thcile, und ent-halten ein flüchtiges Salz. Ihr Fleisch hat einleimiges Wesen an sich, daher es zwar nahrhaftist, aber nebst guten Saucen auch einen gesundenMagen erfordert.

7. Der Flunder. kIeuroneÄe8 klelus.

Man nennt diesen Fisch in Engelland Lloun- 7-cler oder chlucke; sranzöstsch Llex; schwedisch "chlunciru; dänisch klynäer ; und daraus mag ^lus.wohl Flunder und L1eüi8 entstanden seyn. Dochdie Holländer nennen diesen Fisch Lolch oder Burc.

Es ist eine kleine, aber sehr dicke, und überausschmakhafte Art von Schollen, hat auch mit selbi-gen sehr viele Aehnlichkeit, wird aber nicht längerals einen halben Schuh, wenigstens sehr selten er-reicht er mit dem Schwänze einen ganzen Schuh.

Er unterscheidet sich von dem Schollen durcheine Reihe rauher Erhöhungen, die nach hintenzu gedornt sind, sodann durch die rauhe Seiten-linie, und endlich auch dadurch, daß er verhältniß-mäßig nicht so breit ist, sondern sich etwas mehr indie Länge dehnt. Die Anzahl der Finnen ist gleich-falls verschieden, denn es sind in der Rückenflosse

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