154 Vierte Classe. Nl.Ordn. Brustbäucher.
L* hübsch feste, und man kann ihnen die Güte soRechte, ziemlich von außen ansehcn, denn diejenigen, wcl.che dünn und am Bauche blaulichweiß sind, habenlange den guten Geschmack nicht, als andere, wel-che dick und hart anzufühlen, und am Baucheröthlich oder gelblichwciß sind. Vielleicht bestimmtsich dieser Unterschied den der Anzahl der Finnen,welche in der Rückenflosse zwei) und sicbcnzig bissieben und sicbcnzig, in der Brustflosse eilf biszwölf, in der Vauchflosse sechs, in der Afterflosseein bis fünf und fünfzig, und in der Schwanz-flosse sicbcnzchn bis zwanzig sind.
Hinter dem Kopfe oberhalb der Kiemen zei.gen sich vier beinige Erhöhungen, und an demAfter befindet sich ein Dorn. Die Haut des Rü-ckens ist roth gefleckt, übrigens aber blaulichgrau.Frisch gesotten sind sie mit Butter und Petersilien-kraut, oder mit einer Eycr-Eßigsauce oder mit ei-ner Sauerampfcrsauce ein herrliches Essen; etwasgesalzen und leicht gcdörret, werden sie aus derHand, wie Käse zum Butterbrot» geessen, sonstaber harter gcdörret verschickt, und in Deutsch-land häufig consumirt, welches nur die kleinereund schlechtere Art zu treffen pflegt. Seltsam istes, daß man diese Fische auch in süßen Wasscr-siüssen und Seen, durch welche einige Flüsse oderBache stießen, im Leben erhalten kann, denn siesuchen sogar die Mündungen der Flüsse auf, sonstaber wühlen sie gerne in dem Mcercsschlamm, undmüssen aus den Tiefen aufgesischct werden.
Vey einigen großen Exemplaren scheinen dierothcn Flecken zu vergehen, auch trist man, jedochselten, solche an, deren Bauch auch braun ist,oder deren Augen au der linken Seite sichen.Vielleicht aber könnten diese auch wohl eigene Ar-ten seyn.
Bctrcf-
ßlü
AI
k!l
bi
kr!
Ȇ