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Vierter Theil (1774) Von den Fischen : nebst ellf Kupfertafeln
Entstehung
Seite
153
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i6z. Geschlecht. Seitenschwimmer, iz;

Dstindien kommen, sonst sind sie in der ?"7ord- H.-

see häufig, und werden viel an den holländischen Rechte.Strande gefangen und zu Markte gebracht.

6. Der Plateiß. kleuroneÄes ?!ürelHt.

Dieser Fisch, der bey den Schriftstellern?^- AA"?'tella und ?iüler iLvis heißt, wird sranzösileh?I/e oder ?1ie, englisch klmse, däni>ct)8cki!c^1e6er, schwedisch 8lcLlIu, holländischLcholl, deutsch plcrreiß, und zuweilen auchSchulte gcnennct. Damit aber der deutsche Leser,dem die Plateise gar wohl bekannt sind, diese Artnicht mit Vorurrhcil betrachte, und sie mit demhier unter dem Namen Plateiß mchrcnthcils ange-brachtem Fische vergleiche; so müssen wir nur vor-her sagen, daß solche Plateise die allcrkleinstcn undschlechtesten, die niemand an den Sceküstcn essenmag, ja mehrenrheilö nur getrocknete Zungen undScharren sind, welche unten die neunte und zehn-te Art anömachen. Denn ein rechter Scholl oderPlateiß hat ohne Kopf und Schwanz doch die Lan-ge und Breite von einem ordentlichen BogenSchreibpapier, und ist frisch oder einqcwcicht seinezwei) bis drey Finger reichlich dick, dabey fett und un-gemein schmackhaft; ja wir haben selbst viel größeregesehen und gcestcn, die in der LTIordsee ohnweitder Insel Amcland, gegen Frießland über, ge,fangen waren.

Inzwischen ist nicht zu laugncn, daß fast un-ter keiner Fischart soviel Verschiedenheit in Absichtauf die Größe jowohl, als auf ven Geschmack ob-waltet, als bey den eigentlichen Schollen; ja sogar scheinet dieser Unterschied auch mit von demOrt des Aufenthalts abzuhangen. Einige werdenim Kochen weich und schleimig, andere hingegen

K z hübsch