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Vierter Theil (1774) Von den Fischen : nebst ellf Kupfertafeln
Entstehung
Seite
115
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157- Geschlecht. Sauger. uz

ist bey solcher Größe sieben Zoll lang, jed ch sinddie grossen Schifshalter seltner, und man sicht inden Cabincktcn mchrcntheilö nur kleine. Die Farbeist bey der einen Art sowohl als bey der andern braun-schwärt, am Bauche secqrü», und an den Seitenzeigt sich ein glänzender Strich. Das Exemplar,davon hier lab. I V. <>. die Abbildung mitge-thcilt wird, war sicbenzehn Zoll lang, das Schildaber drcy Zoil, sieben Linien lang, und einen Zoll, drcyLinien breit Der untere Kiefer war länger als derobere. Im Maule befanden sich viele feine Zähnchen»Die Zunge war groß, nur harte die Brust - und Af-terflosse je eine Finne mehr, als nach der linnei-schcn Zählung.

Was nun noch ihre Eigenschaft betrift, vonwelcher man glaubte, daß sie segelnde Schiffe in ihremLauf aufhalten können , und welches jetzo viele füreine Fabel halten, so ist dieses also zu verstehen.

Ein jedes Schis hat einen glatten Boden, unddieses hilft im Meere zum geschwinde segeln. Wennaber der Boden rauh, mit Mooß bewachsen, odermit der Enrenmusichelbruc besetzt ist, ( wie solchesdenn oft geschieht, wenn die Schiffe lange auf derRehde in den Indien liegen bleiben ) so giebt dieseUngleichheit des SchifbodenS eine ziemliche Verhin-derung in der Farrh. Wie vielmehr wird nun dieseVerhinderung zuwege gebracht, wenn sich einmal et-liche grosse Fische dieser Art an ein kleines Schis festsaugen? Ein solcher Vorfall kann in der That dieFahrt des Schifs langsam machen, so daß dieseFische bey so bewandten Umstanden den NamenSchifshalter mit Recht verdienen.