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Vierter Theil (1774) Von den Fischen : nebst ellf Kupfertafeln
Entstehung
Seite
69
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i;i. Geschlecht. Schelßschteufel. 69

Bogenschuß weit fort fliegt, so nennen wir ihn denfliegenden Teufel; wie er dann auch an der Küste vonNorwegen, kloF-kisIi, das ist fliegender Fischheißt; ja Pomoppidan halt ihn für die Wasser-schwalbe, welche an den Küsten des mittelländi-schen Meers kcmäelu, oder KonciineUa heißt,und von den Spaniern den Namen ketce volaäorbekommen hat.

Er wird gemeiniglich eine halbe Elle lang; derKopf ist lang, wie an einem Windspiele, die Augensind groß und stehen hoch, der Körper rund und läng-lich. Die erste Rückenflosse ist fast so lang als derKörper und hat vier Finnen, die folgende ziemlichbreite Rückenflosse hat zehn Finnen, die Brustflossenhaben achtzehn bis neunzehn , die Bauchfiosse ander Kehle fünf, die Afterflosse zehn, und dieSchwanzflosse gleichfalls zehn Finnen. Uebrigenshat der Körper schöne blaue Striche, welche sich inden Seiten vom Kopfe bis zum Schwänze hinziehen.Nicht minder sind die Rücken, und Schwanzflossenblau gestreift; die Seiten des Kopfes sind Hinter-werts an den Kicmendeckeln mit fünffachen Stachelnbesetzt, die Oberlefze ist gedoppelt, und von beson-derm Baue; der Nabel ist dichter nach dem Kopfe zu,als nach dem Schwänze. Siehe Hb. II.

Sie werden am häufigsten in dem großen Welt-meere, dergleichen im mittelländischen Meereund an den traltänischen Stranden gefunden.Verschiedene Gelehrte haben die Meinung, daß dieWachteln (8elavim), welche durch einen Ostwindzum Lager der Rinder Israel gcführet wurden, sol-che fliegende Fische sollen gewesen seyn. In Schwe-den und Holland sieht man sie selten. Vielleichthat man diesen Fisch anfänglich für einen monströsenSchelfisch gehalten, und ihn darum Schelftschrcti,fel aenennt.