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Vierter Theil (1774) Von den Fischen : nebst ellf Kupfertafeln
Entstehung
Seite
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^ 148. Geschlecht. Schlangenfische. 59

^ cken in Reihen; die Rücken- und Afterflossen sind mitder Schwanzflosse vereinigt, und haben einen schwär-!>M zcn Rand, die Bärtchen sind einen Zoll lang, derBauch ist mit einer weißlichen Haut überzogen; in. der Rückenflosse befinden sich hundert und drcy und' dreyßig, und in der Afterflosse hundert und zwölfFinnen.

Die Luftblase ist in diesen Fischen ganz beson- 2l^to,chM ders gestaltet, denn sie sieht wie eine Flasche aus, indem Anmer-ß h ^ sie einen hohlen eyrunden Bauch und an selbigen einende uM tanzen Hals hat, wodurch die Lust hinein geht, das_ andere Ende ist dick, hart, und mit einem drüscnar-tigen Deckel besetzt. Das Fleisch ist schmackhaftund weiß, jedoch etwas hart , und soll nach Pli-^ nius Berichte, mit Lilienzwiebeln zurechte gemacht,eine Arzncy wider das unwillige Ablaufen des UrinsKfch seyn. Sie halten sich in den südlichen MeerenichcM von Europa auf.

Ms 2. Der Kahlbart, vpkiäiumlmberbe.

Es untersheidek sich diese Art von der vorigen s.)nW durch zwcy Umstande, nämlich daß die Kiefer keine .Barkfaden haben, und der Schwanz etwas stumpferist, jedoch sind auch die Rücken-und Afterflossen mitder Schwanzflosse verbunden; zwischen den Epempla-rien aber, die der Ritter und Gronov beobachtet ha-)kl M' den, befindet sich in der Zahl der Finnen ein grosserUnterschied. Der Erstcre hak in der Rückenflosse neunund siebenzig, in der Brustflosse eilf, in der After-l«! >!i ^ flösse ein und vierzig, und in der Schwanzflosse achtzehn

, M Finnen gezählet; der Letztere aber fand hundert undV sieben und vierzig Finnen in der Rückenflosse, sechsM ^ und zwanzig in der Brustflosse, und hundert und ei-^ M ne in der Afterflosse. Man trist diese Fische in derDE Dst - und Nordsee wie auch im mittelländischen

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