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Dritter Theil (1774) Von den Amphibien : nebst zwölf Kupfertafeln
Entstehung
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129. Geschlecht. Pricken. 2Z1

und einen Zoll dick; doch findet man auch in Nor-menen solche»» die Arms dicke und eine Elle langsind, in der Elbe aber manchmal einige, welche dreybis vier Pfund wiegen. Der Körper ist länglichrund,die Haut oben schwärzlich, mit einigen blassen eckig,ten Flecken, innwcndig befindet sich, statt einesknochichten Rückgrads, ein knorpclichtes Wesen,welches mit Mark angefüllet ist, und von dem Mau-le bis zum After gehet ein gerader Canal. DasMaul ist innwcndig warzigt, und die letzte Rücken,flösse ist vom Schwänze unterschieden. Sie haltensich eigentlich im Meer auf, doch ziehen sic gegender Zeit der Begattung die Flüße hinan.

Man macht aus selbigen, ohnerachtet sie schwer. ^zu verdauen sind, ein schmackhaftes Essen, und ge, "rauH.nicßet sie entweder frisch gekocht, geröstet, ge,dämpft oder gebraten, wie die Aale, oder auch ge,salzen, geräuchert, ja auch gedörret. Die gemein-ste Art der Zubereitung aber ist marinirt, oder ge,röstet und mit Gewürz in Wein oder Eßig gelegt,da sie alsdenn in Tönnchen wohl gepackt weit vcr,schickt werden. Die Erfindung dieser Speise wirdeiner armen Frau zuqeschrieben, welche aus Hungeres wagte, eine Lamprete, die jedermann für einschädliches Thier biclte, zu essen, und als ihr nichtswidriges wiedersuhr, ließen sich mehrere derselbengelüsten; jedoch wollen sie den Podagristen, und^nen, die Steinschmerzen haben, auch schwachenPersonen, nicht gar wohl bekommen, denn ge,

Hort ein nordischer Magen dazu.

2. Die Neunange. perrom^on kiu-

viatilis.

2 .

Neun,

Der Name Neunauge sollte eigentlich Sie- äuge,venauge seyn, weil diese Benennung von den kzluvia-P 4 sieben