Druckschrift 
Dritter Theil (1774) Von den Amphibien : nebst zwölf Kupfertafeln
Entstehung
Seite
191
Einzelbild herunterladen
 

125. Geschlecht. Natter. 191

^ die Kehle; jedoch riechen und spuhren sie den Ge-! "Vtz qenstand zuvörderst wohl aus, und betrachten ihn mitmir ihren großen Augen genau, ob er ihnen zur SpeiseM tauglich ist und behagt. Gemeiniglich stellen siem »isi Ratzen, Mausen und Vögeln nach. Den Men-schcn thun sie nichts, und sind ganz unschädlich, ja"W die Indianer essen selbige, und halten so viel auf sie,als auf eine große Dclieatcße, indem ihr Fleisch.Vl j^ mürber, weisser und schmackhafter als HühnerfleischW°L seyn soll.

M 6l. DitBleynatter. Soluber8aturninus.

2e Sie hat hundert und sieben und vierzig Bauch- Nl'ey-A schilde und hundert und zwanzig Schwanzschuppen, natter.

in allen aber zweyhundert und sieben und sechzig. Lslur-«» Rücken ist bleyfärbig und dabey aschgrau ge- "inus.

, wölbt. Die Augm sind an dieser, wie an der vo-E"! rigcn, sehr groß. Das Vaterland ist gleichfalls

7L

M K 52 . Der Weißkopf. Loiuber OanckiöuZ.

« Ach Die Anzahl der Schilde belauft sich auf zwey- gA-Me i hundert und zwanzig, und der Schwanzschuppcn auf ko- f.Mise fünfzig, welche zusammen zweyhundert und siebenzig Onäi-ist, ^ ausmachcn. Der Kopf ist ganz weiß, der übrige ckus.

. B« Körper aber weiß mit braunen Banden. Diese ArtWeiß kommt gleichfalls von Indien. Der Herr -Zour»

Dlds kurn ha"e eine, welche drcy Schuh lang und drey-^"el Zoll dicke war. Sic hatte auf der wcisscn>>« B ^ H^"t h'" "nd wieder breite unordentlichgcsctzte casta-Nienbraune Bande.

6z? Schneeschlange. Soludsr I<l,'veu8.

«»O ^ schneeweiß ist, nennen wir sie die

^nceschlange, ob sie gleich in einem heissen Lande, gc. dli-E nämlich veus.