192 DritteCl. H-OrdSchleichendeAmphib.
Peischschlange I-lo. 8 z. ziemlich überein. Der ^Schwanz ist auch ungemein lang , daher man an ^selbigen hundert und siebcnzchn Schuppen, und nurhundert und neun und vierzig Bauchschilde zählet, "folglich zusammen zweyhundert und sechs und sechzig. ! ^Seba will sie den Aesculapschlangen I>lo. ^beygezahlet wissen, und gibt etliche Verschiedenheit -ten an. ' r!'
Ver. Diejenige, die wir hier l'ad. VI. si§. s. ^schieden- theilen, ist aus Panama im mittägigen America, I ^heuen, hatte auf dem Rücken eine dunkelblaue Indi- ,!gofarbe, am Bauche aber war sie blasser. Der ^Ritter hingegen beschreibt die Scinige aschgrau- :braun, mit länglichen braunen Flecken hinter denAugen. Die Brasilianer nennen diese Schlange ^wegen ihrer Größe und haben eine Art,
der sie den Namen IdiboboLL oder Lobrä cle ^Loruis geben. Selbige ist auf dem Rücken braunroth,und am Bauche weiß. Die Amboinische Bru- ^netrnacter ist auf dem Rücken zwar auch braun,aber an den Seiten deS Bauchs grünlich. Dieselbe ^wird Sp r'inscblanIe genennct, weil sie schießt 'wie das Wasser sprützet. Eine andere Brasilia- >Nische ist olivenfarbig und rauh, dieselbe wirbLoiiiapo genenttet. Diejenige, die in Ceylon uw ^ter dem Namen kimderusi bekannt ist, hat eine ^röthliche Farbe mit braunen Flecken; und in derSammlung des Herrn Holrrciiins befindet sich eine, >tzdie oben blau und unten seegrün ist, jedoch eine an» ^dere Anzahl von Schilden und Schuppen hat. Esscheinet also , daß die Einfarbigkeit und die vier«eckigten Schuppen oder netzartige Bekleidung des ^Körpers, nebst den großen Augen, das vorzüglich- ^sie Merkmal ausmachen. s
Leben-- Sie haben krumme zurückgebogene Zähne, pa-art. cken gut an, und was sie anfassen, muß auch durch sz