146 Dritte Cl. n.Ord. Schleichende Amph.
Weiße Binden. Die Augen stehen in bcydcn feurig,und die letzte Art ist sehr groß. Sie halten sich mch,renthcilö an den Bäumen auf, wo sic sich um die Ae-ste schlingen, und auf den Raub lauren, den sie, nachArt der Raubthierc, mit den Zahnen anpackcn. DieEeyloner nennen die ihrige hojodi, und die dl'Ze«xicaner Oepone. Doch die Portugiesen habenihr nur den Namen Lokra vcrcle, oder grüneSchlange gegeben, weil sie hell seegrün ist. Sieschleicht sich zuweilen in die Häusir, thut aber nie»Mauden etwas, wenn man sie nicht zum Zorn rcitzet,da sie denn wegen ihrer Größe, des weiten Rachens !und der langen spitzigen Zähne, sehr gefährlich wird. ^
Z. Der Hornschnabel. Los llypnale.
Die griechische Benennung scheinet ein tragHorn« und schläfrigmachcn anzudeuten. Die deutsche Be«^nabel. ncnnung aber ist von dem gelben gekräuselten, und
gelblichen Horn, sowohl der Farbe als Härte >nach, ähnlichen Saum hergenommen, welcher denganzen Umfang des Mundes umgicbt. Am Bauchesind hundert und neun und siebcnzig, am Schwänzehundert und zwanzig, folglich in allem zwcyhundcrtund neun und neunzig Schilde. Die Grundfarbe istgrau, und der Rücken mit gelben Flecken marmo-rirt. Sie hat gar keine Zähne im Maul, ist auchnicht bößartig, lebt von Raupen und Insectcn, undgehört unter die kleinen unschädlichen Schlangen.
Das Vaterland ist Asten, besonders Siam. DerKopf ist viel größer und breiter, als die Dicke desKörpers, und soivvhl dieser als jener mit sehr klei-nen Schuppen besetzt.
4. Die Königsschlange. 803 LonttMor.
Königs« Der Name donkriÄor hat mit hlo. i. Lcm-schlangc. tortrix oder Kneiper einerley Bedeutung, und ist
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