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Dritter Theil (1774) Von den Amphibien : nebst zwölf Kupfertafeln
Entstehung
Seite
145
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124. Geschlecht. Serpenten. 14?

solche mit ziemlicher Gewalt zusammen kneift , ob siewohl sonst nicht den geringsten Schaden erregt.

Sie har am Bauche hundert und fünfzig, am Schwan,zc vierzig, und also zusammen hundert und neunzigSchilde. Der Kopf ist breit, läuft aber, wie einAffcnkopf, spitzig zu. Die Hirnschale steht sehr er-haben. Im Kiefer befinden sich Gislsäcklcin, oderBlasen, std'ch keine Zahne, die den Gift ausprcssen,wenigstens hat der Ritter keine angetroffcn. DerRücken ist hoch und scharf, der Farbe nach aschgrauund mit braunen Feldern gezeichnet. An den Sei-ten stehen andere Felder oder Flecken, die einiger-masten rund sind. Der Schwan; macht den drittenThcil der Länge aus. Das Vaterland ist Earolina.

Diese war von dem Ritter in der vorigen Ausgabeunter die LTIarcern gezahlt, und vermehtt setzt dißAnzahl der Serprnren,

2. Der Hnndskopf. Los Osnina.

Wir nennen diese Schlange Hundskopf, nicht r.nur wegen des langen und großen Kopfs, der dem HundS-Kopfe eines großen iV1oiostu8 ähnlich sichet, sondern ^'pk.auch wegen der langen Hundszähne, die in den Kie-fern stecken, und nach des Seb« Bericht, im Kieferselbst in gewißcn Scheiden, wie etwa bcy einem Hecht,und nicht im Zahnfleische feste sitzen. Der Bauchhat zweihundert und drey, und der Schwan; siebenund fiebenzig Schilde, so daß sich die Anzahl zusam-men auf zweyhundert und achtzig beläuft. DerRand der Lippen ist sehr dicke, und mit rötblichenSchilden besetzt. Die Farbe ist an den Ostmdiani«sehen, die von der Insel Erstem gebracht werden,PEeranzengclb gefleckt, die Flecken haben eine röth»liche Einfaßung, und stehen in einer geschlängelten. Reihe über den ganzen Rücken hin. DieAmericam«sctze hingegen sind grünlich und haben unterbrochene

Linne UI. Theil. K weiß;