144 Dritte Cl. il. Ord SchleichendeAmph.
.!>!
124. Geschlecht. Serpenten.
Lerpens: Loa.
Gescbl- H ^ ^ Alten verstunden unter Loa eine sehr gros-mmg."' sc Wasserschlange, und das Wort Scrp.nc,
ist von je her gebraucht, um eine vorzüglich fürchtet,lichc Schlange, welche die Menschen mit List anfällt,zu bezeichnen: da nun in diesem Geschlecht eben diegrößten Arten der Schlangen Vorkommen, die sichmit Menschen und Thiercn einlassen , so kennenauch obige Benennungen für dasselbe schicklich ge»braucht werden. Wie fürchterlich inzwischen dieseSchlangen auch scyn mögen, so sind sie doch nichtgiftig, und obgleich einige ein Giftblaßgen im Mun,de führen, so mangeln ihnen doch solche Zahne, durchwelche sie eine schädliche Feuchtigkeit mitkhcilen kön»nen. Sie werden ihrer Größe halber auch wohlRiesenschlangen genennt.
Geschl. Ihre Kennzeichen bestehen darinn, daß sie un-Kemizei- ^r hem Bauche und Schwänze allenthalben Schildehaben, jedoch keine Klapper führen. Uebrigmsaber kann man wohl behaupten, daß in diesem Ge-schlecht die schönsten Schlangen Vorkommen, die fszi rlich gezeichnet sind, daß oft kein Mahler die Na-tur treffen kann. Es zählet der Ritter folgendezehn Arten.
1 . I. Der Kneiffer. Loa Somorrrjx.
Diese Schlange führt obigen Namen, weil siervrtrix. Menschen anfällt, sich um die Beine wickelt, und
sol,
P!
l!
L
Mi
W
i'l«,
K
Ü,
S-i!