12Z. Geschlecht. Klapperschlangen 141
weder vor Angst und Schrecken herab taumeln, oderdurch den giftigen Athem und Gestaut der R'.tkel-schlangen ohnmächtig werden , und herunter fallen,oder auch etwa aus Verzweiflung auf sie l ßgchen.
Die Schweine hingegen sind große Li.! Haber von die-ser Art. Sie pflanzt sich nicht sehr stark fort, dadas W"'bchcn n cht so viel Eyer als die andernSchlangen hat. Es scheinet also die Vorsehung ge-sorgt zu haben, daß diese Geschöpfe wegen ihresstarken Gifts, durch ihre Menge nicht gar zu vielenSchaden thun möchten.
z.' Das Ungeziefer. Li-oralus l)rvmÄ8.
Ol VMU8 ist sonst die Benennung des Ungezie- ,fers, das sich an den Wurzeln der Baume aufhält, ,und da diese Schlange vielleicht an den Wurzeln der ^Bäume auf die Vögel und andere Thiere lauret, so Orz-i-mag daher die Benennung entstanden seyn. Wir na;,wollen sie alsi> Ungeziefer nennen. Das Trenn ^ab.V.plar, worauf der Ricccr zielet, ist zwey Schuhlang und Fingers dick, hat am Bauche hundert undfünf und sechzig und am Schwänze drcyßig Schil-de und gar keine Schuppen von unten, worknnencs sich also von den andern unterscheidet, und folg-lich hundert und fünf und neunzig Schilde über-haupt hat. Die Farbe desselben ist ziemlich weiß,und der Körper mir gelben Flecken besitzt. DasVaterland ist America; jedoch wird von demRitcer auch die Leilonnesisebe Art hieher ge-zogen, deren Abbildung wir Bud. V. ,. mit-thcilen, dieselbe ist aus der Sammlung des Se-
- A." war drey Ellen lang und so dicke, wie
eines Mannes Bein. Am Schwänze führet sieeine Klapper von vierzig Gelenken. Sie hattemehr als zwey Zahne im ober» Kiefer, und we-nigstens an jeder Seite noch vier, dle alle sehr
spitzig