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Dritter Theil (1774) Von den Amphibien : nebst zwölf Kupfertafeln
Entstehung
Seite
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i;oDritteCl.ii.OrL.S»leichenI>eAmvh. ^

ohnstreitig die merkwürdige Geschichte, deren Doctor ^Wenzel in einem Schreiben aus Indien , undauch Dsctor Lleyer in den Epkemeriden der ^Academie der LTlarurforfther Erwähnung rhut, . ^davon der erste das Gefecht zwischen einer grossenSchlange und einem Büffel erzählet, wie sich ^

nämlich dergleichen Schlange hinter einen Baum ^

schlich , den Schwan;, um sich recht fc^ zu hal» !^.

ten, um den Baum schlang, und in dieser Siel- ^

lung den Raub abwartcte, hernach aber dem Bus- ^

fel wie ein Pfeil auf den Leib flog, ihn einpaarmal umschlung, und dergestalt zusammen dre-hete, daß ihme die Rippen im Leibe krachten, wäh-rend welcher Zeit sie ihm mit dem Maule die Na» ^scnlöcher zuhielt, daß er fallen und ersticken mußte,endlich aber den tobten Büffel begeiferte, um . ^

ihn schlüpfrig zu machen, und nach und nacheinschluckte, bis die Jager kamen, und die Schlau« ^7ge, die sich wegen des verschluckten Büffels nichtmehr rühren konnte, todtschlugcn. Doctor Elcyer ^

hingegen hat selbst drey Schlangen geöfnet, in ^

deren einer er ein Reh von mittlerer Größe, in derandern einen wilden Bock, und in der dritten ^

ein Stachelschwein, alle noch fast unversehrel,

rimg. samt der Wurzel und Erde auöziehcn , und

also würklich Klumpen Erde essen, laut den Fluche, ^

der über sie t. Buch Mose UI. ss. 14. crgicng. ßr

Sodann ist es zuverlaßig, daß sie an die Bäumehinanschleichen, und Obst fressen, doch leben sieauch von Kröten, Eidechsen, Würmern, Vögeln ^und vicrfüßigen Thieren, die Federn aber und die ^ ^Knochen geben sie durch Erbrechen wieder von sich. ^Sie können inzwischen auch sehr lange ohne alleNahrung aushalten, denn die gefangenen Schlan»

fand.

Nah» Ihre liebste Nahrung ist Gras, welches sie

gen