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Dritter Theil (1774) Von den Amphibien : nebst zwölf Kupfertafeln
Entstehung
Seite
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Von den Schlangen überhaupt, izr

qen bleiben in frischem Grase uns in ein wenig Kleyenwohl ein halbes Jahr lebcnSig.

Ein mebreres von Schlangen zu reden, näm-lich von der Schlange im Paradiese, von den feu-rigen Schlangen in der Wüste, und der zur Gene-sunq aufgerichtettn ehernen Schlange, von derAbgötterei), welche die Orientalisten Völkermit den Schlangen und ihrer, Bildnissen treiben,endlich von de»! Wappen der Heilkunst, welches eineum einen Stab gewickelte Schlange führet, und denmancherlei) Sinnbildern, die von Schlangen ge-nommen werden: solches alles gehöret nicht zurNaturgeschichte; nur müssen wir etwas wenigesvon ihrem Gebrauch anführen.

Viele Schlangen werden von den Indianern Se-als ein schmackhafter Bissen gecssen; andere wer- brauchtden in Stuben gehalten, die Luft, wie man vor-gicbt, zu säubern, wenigstens Ungeziefer, MäuseUnd dergleichen wegzufangen. Die Häute diene«ihnen, wenn sie schön gezeichnet sind, zu Überzügenüber Kisten und Kästen, Gurten, Kleidungsstü-cken, Mützen und dergleichen, sind sie aber weißund durchsichtig, wie die Aalhaute, so geben sieScheiden zu Dolchen, desgleichen auch , stattdes Glases, Fensterscheiben ab. Zur Arzncy aberwird der Geist oder das flüchtige Salz von etliche«

Arten, sodann auch das Fett und Oel äußerlichgebraucht.

V>w unscrm Ritter hak Niemand an eine Emthei«Eintheilung^ der Schlangen gedacht, sondern sie Uing.sind vom Seba Und andern alle Untereinander ge-worfen werden. Nunmehro aber erscheinen sechs Ge-schlechter, und obgleich der Herr (Aronovius inLeiden ein Geschlecht (Loa) weggelassen, unddrcy andere Geschlechter, als Lc^tuls, Vipera

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