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Dritter Theil (1774) Von den Amphibien : nebst zwölf Kupfertafeln
Entstehung
Seite
129
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Von den Schlangen übcr-hauvt. i Ly

Schiff Commandör Laurenz von Lerrex gesehenworden seyn, welche mit dem Kopfe, der einemPferdekopfe gleich sah?, eine Elle hoch über dasWasser hervorragte, und mit dem Körper acht Bo-gen, jeden zur Länge eines Fadens machte. EineAndere ist im Jahre 1754. von d-m Superintenden-ten Eqede', gesehen worden, welche sich in dieKöhe richtete, und mit dem Kopfe aus dem Was-ser bis zur Hälfte des großen Mastes eines Grön-ländischen Schiffs reichte, und noch einmal so langals ein Dreymastschiff war. Sollten nun dieseBerichte in der Hauptsache richtig, und in denbesondern Umständen nicht vergrößert seyn, so kannman des Olans Magnus Schlange, die er in dennordischenKlippen soll gesehen haben,und die über zwei-hundert Schuh lang, und zwanzig Schuh dick soll ge-wesen seyn, nicht ganz und gar für eine Fabel halten.Ja man könnte zur Bestärkung auch anführeu, daßdie heilige Schrift Jesaia XXVIl , keineVergleichung von solchen Schlangen würde herge,nommcn haben, wenn sie ganz w d gar erdichtet,und in der Natur nicht einmal vorhanden waren.Wie viel nun aber von allen diesen Nachrichtenanzunehmen ist, lassen wir hier ganz unbestimmt,und beruffen uns nur auf die abgezogenen .Hämevon ausserordentlich großen Schlangen, die hin undwieder in den Cabmetten vorqezcigct werden; der-gleichen sich unter andern auch eine in dem Cabi-net des seligen Geheimen Raths Trew, zu Alt-dorf, befindet.

Daß inzwischen die Schlangen nicht mit Um pjst >mdrecht für listige Thiere gehalten werden, solches Raub-zeigen einige Beyspiele, wiewohl die Beweise nur lucht-mehrentheils von den Maaßregeln genommen sind,deren sie sich bedienen, ihrem Raube nachzustesten,und sich seiner zu bemächtigen. Hieher gehöretLinne M. Tyeil. I ohn-