82 Dritte Cl.l.Ord. KriechendeAmphib.
L. ken Wänden bekleidet, begleichen auch die DariMatt« mer, welche eine Spanne weit vom Magen fastschwank zwey Zoll, hernach aber nur einen Zoll, und am^' Ende gar nur einen Federkiel weit sind. Doch dasletzte Stück, welches man für den geraden Darmhalten kann, und etwa die Lange einer halben Span,ne hat. ist etwas weiter. Die Gallenblase, zwischendem Magen und einem Leberlappcn, ist so groß,wie ein Hühnerey, und halt eine halbe Tasse vollerdicken sehr bitten,, dunkelgrünen Galle. Die Nie.ren sind mittelmäßig groß, und sehen wie gewöhn,lich aus. Das Netz der Därmer, und eine dickeHaut, die den Bauch inwendig bekleiden, sind bcydevoller Fett. Die Menge des Bluts, die sie habenist sehr gering, gegen andere Thiere gerechnet, dagegenbesitzen sie weit mehr Galle und Rückdrüsensaft,und dieses ist ihnen nöthig, weil sie nichts kauen,sondern alles ganz hinunter schlucken. Ausserdem istder Magen, wie Key den Hühnern, mit vielen Stein,chen zur Beförderung der Verdauung angefüllet.Das merkwürdigste aber ist, daß diese Thiere ihrenUnrath nicht von hinten abgeben, sondern wiederimdurch den Mund ausspeyen, welches durch die Be.schaffenheit ihrer engen Därmer bestätiget wird.Zu geschweige», daß man sie täglich in Egpprenaus dem Nil an das Land kommen sichet, um ihrenUnrath auszuspcyen. Sie paaren sich von vorne,indem sich das Weibchen auf den Rücken legt. Al.le diese Wahrnehmungen sind von dem Herrn Has.selquist gemacht worden.
Nutzen. Die Indianer und Mohren schlachten undessen die Crocodille, ja in Bantam werden siczahm gemacht, gemästet und geschlachtet. DarFleisch aber riecht nach Bisam, denn sie haben un.1er den Achseln in den Weichen und am Unterleibegewisse Blätzchen in der Größe einer Haselnuß, wo»rinnen sich diese Feuchtigkeit absondert. Ihr Blut