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Dritter Theil (1774) Von den Amphibien : nebst zwölf Kupfertafeln
Entstehung
Seite
81
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122.

Geschlecht. Eidechsen, gt

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siheucn, und sie in diesem Verstände Lrocodillr A.

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Sie legen, und verscharren bey hundert Eycr ze.km Sande, welche so groß wie Ga.asccycr sind, unddurch die Sonne ausgebrütet werden, wenn nichtder Ichneumon (eine Ratzenarr. Siche I. Thcil ^p. 144. ) und die Vögel, solche aufscharren undverzehren. Die Eyer selbst sind weiß, eßbar, undhaben eine harte häutige Schale. Wenn die Jun-gen außgekrochcn sind, tragt sic das Weibchen aufdem Rücken zu Wasser, die aber herunter fallen/werden von den Alten gleich aufgefrcjsen. Manglaubt, daß sie sechzig, ja vielleicht hundert Jahre altwcrdrN.

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Das eigentliche Vaterland derselben ist Egpp< zzmer»ten, wo sie zuerst im Nilstrom sind gefunden wor- landrden, und daselbst sind die größten; nach selbigenfolgen die Ostindianischen im Gangesfluß,und an den bengalischen Küsten, desgleichen umJava, Loromandel und Madagascar. Einenicht so grausame Art halt sich in Guinea und ei-ne andere am Senegal auf; die kleinsten aber sindhin undwicdcr in America, so daß maneinen würk-lichen Unterschied zwischen Egppn'schen, Ostindia-iiischen und Americanischsn macht, wenigstensunterscheiden sie sich in der Größe und Farbe.

Wik Die Crocodille haben keine Zunge, an derenaber einen Fortsatz (velum prüatinum ) wcl-i- ziO cher von der starken gelblichtcn Haut, womit der Mmee--««s 9anze Gaumen bekleidet ist, abstammct, und die kung« "Kehle ofnet und verschließt. Die Ohren bestehen.Mil in langlichten Strichen, und verschließen sich obeni«O Klappe. Die Lungen und das Herz sind

^ klein, das Zwergfell ist sehr dünne, hingegen ist»M» der Magen samt der Speiseröhre mit dicken star.

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