82 Dritte Cl. l.Ord. Kriechende Amphib.
».Platt- nicht bewegen können/ und daher wider die Art allerschrvan- anderer Thicrc den Oberkiefer mit samt dem Ober,je- theile des Kopfs aufheben/ um so seinen Raub zuverschlingen.
Lebens- Dieses Thier lebt in süssen und salzigtcn Was.art. , und auch auf dem Lande. Im Wasser schwim.
met es so/ daß Kopf und Rücken etwas über dem
Wasser hcrvorragcn/ taucht aber unter/ wenn ereinen Raub packt/ und verschluckt ihn unter deinWaffcr.Es lebt von Fischen und Landthieren. Um die Fischezu sangen/ schwimmen etliche hintereinander/ und se.tzen alles in Unruhe, da sie denn sehr große Fischeanpacken und zerfetzen. Die Landthiere hingegenwerden nur von ihnen an den Ufern erschlichen, wosie selbige im Schilfe erlauschen, und wenn sich Land,thiere an das Wasser zur Tranke machen- so erwischensie selbige in der größten Geschwindigkeit, zerren understicken sie sogleich unter dem Wasser - und fressenfie. Diesem Schicksale sind Schafe, Kühe und amdere Thicrarten unterworfen, ja mancher Mensch hatauf diese Weise sein Leben vcrlohrcn, und ist durch dieCroeodille verschluckt worden, denn sie sind frech genugeinen Menschen, der in einemKahn fahrt, heraus;» zer-ren, oder den Kahn mit dem Schwänze umzuschla-gcn, und so die Menschen zu packen und zu verschlin-gen. Auch die Weiber, welche in Egypten an dmFluß kommen und daselbst waschen, sind häufig vondiesen Ungeheuren aufgefressen worden. Man kann ih-nen aber zu Lande durch Seitensprünge und häuffigeWendungen entgehen, indem sie ihres gepanzertenKörpers halben sich nicht schnell genug wenden kön-nen, ihrem Raube nachzusetzen oder ihn einzuhohlen; jaman hat verwegene Africaner, die ihnen auf denRücken springen, und sich also retten, inzwischen aberdas Thier auf die beste Art mit Messern töden oderthm das Maul mit einem Stricke zuschnüren. In-zwischen mag man mit Recht das Ufer ihrenthalben
scheuen,
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