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Zweyter Theil (1773) Von den Vögeln : nebst 28 Kupfertafeln
Entstehung
Seite
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470 Zweyte Cl. v. Ord. Hühnerartige.

die kleiner und nicht ausgezackt sind. Die Ohrenfind nackend, der Schwanz ist zusammengedruckt,und stehet in die Hohe; die zwey Mittlern Ruder,federn sind die längsten, und hängen in einen Bo-gen ; die Füße haben starke Sporn. Die Farbensind mancherlcy, gelbe, w''ße- shwarze, bunte,und letztere findet man auf hunderkwley und mehrverschiedene Arten gezeichnet. Dem Weibchen man-geln die zwey langen Schwan^dem; Kamm undSporn sind bcy demselben auch nicht so groß.

Berschte Die hauptsächlichsten Verschiedenheiten dieserhenhetl. An sind folgende:

s. Das Haubenhuhn, mit einem dicken rundenFcderbusch auf dem Wirbel, ist gemein inEuropa.

b. Das ungeschwänzte Hubn. Es mangelnan selbigen die Ruderfedern; kommt ausPersien.

c. Das Mohrenbuhn, hat einen schwarzenKamm und schwarze Kchllappcn, ist auchübrigens gemeiniglich an den Federn schwarz;kommt von Mozambique.

ck. Das Straubhuhn, die Federn sind wol«licht und bläulicht, kommt aus Japan.

e. Das 'l.xraubhuhn, die Federn sind gekraußtzurückgcbogen; es ist in den srinländischenGegenden.

s. Das Zwerghuhn, ist klein, und hat feds-richte Füße, daß auch die Federn die Fin«ger besetzen, mrd über selbige herliegen.

Auster diesen Verschiedenheiten siehst man öf-ters auch einen grossen Unterschied in Absicht auf dasVaterland, zum Cxempel: die Türkischen sind

schätz

s.

Hauben

Huhn.

b.

kluge«

schwänz-

te.

c. Moh-renhuhn

6 .

Straub-

huhn.

e

Krauß-

huhn.

5

Zwerg-

Huhn.