470 Zweyte Cl. v. Ord. Hühnerartige.
die kleiner und nicht ausgezackt sind. Die Ohrenfind nackend, der Schwanz ist zusammengedruckt,und stehet in die Hohe; die zwey Mittlern Ruder,federn sind die längsten, und hängen in einen Bo-gen ; die Füße haben starke Sporn. Die Farbensind mancherlcy, gelbe, w''ße- shwarze, bunte,und letztere findet man auf hunderkwley und mehrverschiedene Arten gezeichnet. Dem Weibchen man-geln die zwey langen Schwan^dem; Kamm undSporn sind bcy demselben auch nicht so groß.
Berschte Die hauptsächlichsten Verschiedenheiten dieserhenhetl. An sind folgende:
s. Das Haubenhuhn, mit einem dicken rundenFcderbusch auf dem Wirbel, ist gemein inEuropa.
b. Das ungeschwänzte Hubn. Es mangelnan selbigen die Ruderfedern; kommt ausPersien.
c. Das Mohrenbuhn, hat einen schwarzenKamm und schwarze Kchllappcn, ist auchübrigens gemeiniglich an den Federn schwarz;kommt von Mozambique.
ck. Das Straubhuhn, die Federn sind wol«licht und bläulicht, kommt aus Japan.
e. Das 'l.xraubhuhn, die Federn sind gekraußtzurückgcbogen; es ist in den srinländischenGegenden.
s. Das Zwerghuhn, ist klein, und hat feds-richte Füße, daß auch die Federn die Fin«ger besetzen, mrd über selbige herliegen.
Auster diesen Verschiedenheiten siehst man öf-ters auch einen grossen Unterschied in Absicht auf dasVaterland, zum Cxempel: die Türkischen sind
schätz
s.
Hauben
Huhn.
b.
kluge«
schwänz-
te.
c. Moh-renhuhn
6 .
Straub-
huhn.
e
Krauß-
huhn.
5
Zwerg-
Huhn.