Druckschrift 
Zweyter Theil (1773) Von den Vögeln : nebst 28 Kupfertafeln
Entstehung
Seite
468
Einzelbild herunterladen
 

468 Zweyte Cl. V. Ordn. Hühnerartige.

Stiel, in der Dicke eines Kinderfingere, oder eine»Schwanenkiels, von ähnlichem Gewebe, vermittelstwelchem dieses Gewächse, als ein Fortsatz, aus dem ^

Stirnbein des Vogels also hcrvortrikt, daß die breite ^

> Rundung der Kugel auf dem Schnabel ruhet, diespitzige aber in die Höhe gerichtet ist. Das Nasen»wachs steiget an dieser eyförmigen Kugel hinan, undüberziehet, und die Masse selbst ist, gleich einemSchwamm, federleicht, ob sie gleich knochenhart ist.

In dieser Rücksicht würde sich dieser Vogel in dassieben und vierzigste Geschlecht unter die Hornvögelschicken, wenn '>eS die übrigen Merkmale Massenwollten. Man nennet diesen hornigten Auswachs inLuracas gemeiniglich nur: 8teen van een kau-xvis, und also stund er auch mit auf dem LukLloZvder Naturalien, die wir daher bekamen.

caMhe' Der Mexikanische. Osx?suxi.

kauxi. Die Mepicaner nennen diesen Vogel selbstkuuxi. Er hat eine hühnerkammartige Drüse aufder Stirn oder Nase, zwischen den Nasenlöchern,welche blau, und länger als der Schnabel ist. DerSchrrabcl selbst ist rorh, der Körper schwärzlicht, derUnterleib aber und die Schwanzspitze weiß.

Vielleicht ist der Mexikaner IstoLÄÄn (einVogel den sie seines Geschrcyes halben also nennen,weites eben so klinget) eine Verschiedenheit von die»ser Art. Er ist oben fahlbraun, unten gelblicht»weiß; Flügel und Schwan; sind weiß, mit blassenFlecken, die Haube auf dem Wirbel ist von weißengekraußten Federn, deren untere Seite schwarz ist.

Die Größe ist fast wie ein Truthhahn.

wi.Ge-