74 Zweyte Cl. i Ordn. Habichte.
hält, die mittlere Zähe, mit dem Nagel zweyZoll. Die ausgebreitcten Flügel erreichen drcy Schul,.Die Farbe ist braun, nur sind die Rande der Federnröthlich, und am Halse befinden fich einige rörhlichte Flecken, an der Kehle aber ist ein weißer Fleck.Der Augenring ist gelb nebst dem Nascnwachr,der Schnabel blaulicht mit einer schwarzen Spitze,die Füsse sind grmüjchtgclb, die Nägel schwarz.
b. Der weiße Falke.
h. Dieser Vogel ist die Zierde seines Geschlechts,
Weise Md der Liebling grosser Herren. Er wird hin undFalke, wieder, doch meistens in Estland gefunden, undvon dem Könige in Dännemark an fürstliche Per-sonen verschenket. Selten findet man ihn ganz schnee-weiß, mchrcncheils ist nur die Grundfarbe schmutzig-weiß, w-'' hin und wieder gclblicht, braun gefleckt,oder die Spitzen der Schwingfedern find schwarz.
c. Der gefleckte Falke.
Es ist dieser aus dem hudsomschen Mecrbil-sen, doch von demjenigen, welcher hernach unterle^atke ^o. 19. wird beschrieben werden, verschieden. Er^ ist fast so groß wie Lex gemeine Falke iic. a, derKopf aber ist klein, und der Hals kurz. Die Füs-se haben eine mittelmäßige Länge. Der obere Theildes Kopfs, wie auch der Rücken ist braun, derSchwanz dunkel aschgrau, und mit schwarzen Stri-chen bandirt. An bcyden Seiten des Kopfs befin-det sich ein langlichter schwarzer Flecken, welcherunter den Augen anfangt und bis zum Anfänge des^ Halses fortlauft. Unten ist der Vogel ganz weisund hat braune Flecken.
6. Der