42. Geschlecht. Falken. 7 Z
Dieser Vogel ist sowohl wie der obige ein Zug-7 ^ vogcl, ziehet banftg über das sch-varze NnecE" ^ in Asien, und stellet den Hühnern sehr »rach, nimmtH aber auch in Ermangelung derselben, mit allerlei)Unrath vorlieb. An der Küste von <?>uinea sind sieso ftech, daß sie den Negern oder Mohren dasFleisch auf dem Markte von den Fleischbänken, undVWs sogar den Negerinnen aus der Hand wegrückcn.
ßeh« IZ. Der Edle Falke, sialco Oenrj!i8.
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Dieser Vogcl ist der eigentlich so genannteFalke, von welchem das ganze Geschlecht den Na-men erhalten hat, und der zur Jagd abgerichtet w'rd.
Von dem larciniscUcn kulco (welches vielleicht ^auf den krummen Schnabel und Krallen zielet,)stammet das Französische k^ue ii, dasEngllshekalcnn, und fast jede emopaisthe Benennungdieses Vogels her. Derselbe nistet zwar durchgän-gig auf hohen Felsen; dennoch machen die Jäger ei-nen Unterschied zwischen ^>erg - und Edelen Fal-ken : und da cs verschiedene Gattungen giebet, sobringt der Herr Brission sie alle als besondere Ar-ten unter die Habichte oder Sperber.
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Das Linneische Kennzeichen dieser Falken über-haupt ist, daß diese Art ein gelbes Nascnwachsund gelbe Füße, der Körper eine aschgraue Farbemit braunen Flecken, der Schwanz aber vier schwärz-lichte Ringe Hat, bcy welcher Bestimmung derWirrer seine Absicht auf den Bergfalken der schwe-dischen Alpen genommen. Doch wir wollen die Ncben-arten hier gleichfalls namhaft machen,
a- Der gemeine Falke-
Er ist achtzehn Zoll lang und hoch, wovon Gemetzder Schnabel ein Zoll und der Schwanz fünf Zoll ne Falk.
E 5 hält;