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Biblia, Das ist: Die gantze Heil. Schrift Altes und Neues Testaments : Nach der Teutschen Uebersetzung D. Martin Luthers: Mit iedes Capitels kurtzen Summarien, auch beygefügten vielen und richtigen Parallelen; Mit Fleiß übersehen und gegen einige, sonderlich erstere, Editiones des sel. Mannes gehalten; auch an unterschiedlichen Orten nach denselben eingerichtet, und von vielen in den bisherigen Exemplarien hin und wieder eingeschlichenen Druckfehlern gesaubert. Nebst der Vorrede Des S. Hrn. Baron Carl Hildebrands von Canstein
Entstehung
Seite
641
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«g ieret KDtk. (Lap.16.17.) Salomsnis, V on Hader and zanck. «41

. 14. Des'königs grimm ist ein botc des zz. ckoos wir» geworfen iu oeii schooü:»lodes, aber eia weisermana wird ihn ver- aberWllet, wiederHLRNwill.»W^Wen. . Das 17 Lapircl.

IZ. Äbklin ökä 5ölllg8 üklgt^Id^ktUllö- Von linzeitigem zanck lins Hader,

lich ist, das ist leben :iznK stc^aiM za ist ein trocken bissen, daran man»

wiermabendregen.sich genügen lastet, bester denn ein

16. Nim an die Weisheit, denn sie haus voll geschlachtetes mit Hader.

ist bester weder gold: und verstand haben . - ^ -

ist edler denn fllbcr. ' c.?,> 4 . c.8,i->.n.is.

17. Der frommen weg meidet das arge:nnd wer seinen weg bewahret, der behaltsein leben.

, is. Mer' zu gründe gehen soll, d-erwird zuvor stoltz: und stoltzer muth kommtvor dein fall. 'c.i8,ir.

>-. Ls ist bester niedriges g-mükks scgnmit den elenden, denn raub austheilen mitden ßostüriigcn.

. r->. Mer eine sachc klLglich fihret, dersindet glück: und 'wohl dem, der sichaus den HLRRR verlasst. '

21. Lin verständiger wird gcrühmcl füreinen weilen mann, uud liebliche redenlehren wohl.

'22. Klugheit ist ein lebendiger brun»dem, der sie hat: aber die zucht der narrenist narrheit.

Lin weises Hertz redet klüglich, undlehret wohl.

» 24. Die'rede dcS freundlichen sind Ho-nigseim, trösten die scele, und erfrischen diegcbeinc. 'c.12,2;.

-..Lin' kluger knecht wird herrschen überunsteistige erben, und wird unter den brü-dcrnöas erbe austheilen. -Hir.io, 28 .

z. Wie SaS feucr Wer, und Serösengold: also prüfet der-tzLIiRdiehertzen.

4. Lin böser achtel ans böse niauier,und ein falscher gehorchet gern schädlichenjungen.

;. Mer' deS dürft.gen spottet, der höh-»»et desselben s schöpfcr. und wer sich seinesUnfalls freuet, wird nicht ungestrastk blei-ben. 'c.i4,zi.f2Neös.4,ii.

6. Der" alten crone sind kindcskinöer,undderkiaücr h ehre sind ihrcvakcr.

»Ps.lw,«. 7T°d.7,7.

7. Ls stehet einem narren nicht wohlan von hohen dingen reden: vielwcnigereinem fürsten, daß er gerne lcugck.

8 . Mcrzuschcucken hak, dem istS wieein edelstem: wo er sich hinkehret, ist erkluggeachtet.

y. Mer'fände zudecket, der machetfreundschafr: wer Mr,dw sach/effcrr, dermacheMM-Unems.'"^".i^Wir.6,;.M schrecket mehr an dem ver-

. ..... M. -r.. .,,.

2?> Manchem'gefüllt einwrg wohl, stündigen, den« hundert schlüge an deinaber sein letztes reicher zum tode.' c.i4,ir. narren.

Mancher'kommr zu grossem un- n. LinMwr mensch'trachkelschglück durch sein eigen maul. 'r Ham.i,iS. zu lhun: aber eS wird cm grausamer ^

-7. Lm loser mensch grübet nach Un-glück , und in seinem maul brennet feucr.

-8. Lin verkehrter mensch richtet Kaderan, und ein Verleumder machet fürstenuneiuS.

rp. Lin srcveler locket seinen nächsten,uud führet ihn auf kcinengutenweg.

zo. Mer'mit den äugen winckek, dru-cket nichts guts: uud wer mit den tippendeutet, volltzrinaEscs. ' c.6,i;. c.10,10.» Zi,'SraUhaaresind eine crooc der eh-reu'/M^Wrem wem der gerechtigkeitsuuden wertzem. ^ ' cW,Hk MeiSH.4,-.>, 82. Lin grMdW ist bester, denn eiastarckcr: und Ser seines muthS Herr ist,denn der städte gewinnet,

über ihn ' Mss,«».

ia. Ls ist bester cinem^büken begegnen, »dem die Mgengcraubel sind: denn einemnarren in seiner narrheit. ' -tzos.ig,8>

iz. Mer'gutes mit bösem vergilt, vondes h Hanse wird böses nicht lasten.

»,Tl,ess.s,i!,lr. tÄir.l;,ii.

,4. Mer Hader anfühek, ist gleich alsder dem waster dcn'damm aufreistct: las! duvom Hader, ehe du darein gcmengei ivirst.

1^ Mcr'den gottlosen recht spricht,»und deuMchten «crdaimni: die sind beg-öe dem -tzLNRN ein grcucl. ' Ls. ;,2z.

iS. Mas soll dem narren geld in derHand, Weisheit zu fausten: so er doch eianarr ist?

h Ds 17. Lin