Druckschrift 
Biblia, Das ist: Die gantze Heil. Schrift Altes und Neues Testaments : Nach der Teutschen Uebersetzung D. Martin Luthers: Mit iedes Capitels kurtzen Summarien, auch beygefügten vielen und richtigen Parallelen; Mit Fleiß übersehen und gegen einige, sonderlich erstere, Editiones des sel. Mannes gehalten; auch an unterschiedlichen Orten nach denselben eingerichtet, und von vielen in den bisherigen Exemplarien hin und wieder eingeschlichenen Druckfehlern gesaubert. Nebst der Vorrede Des S. Hrn. Baron Carl Hildebrands von Canstein
Entstehung
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Vorrede.

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ich zuweilen in Ser Dolmetschung qcfthtrrharre,Vas will ich mirDanck an-"nchmcn.Dcnn wie oft hacHieronyimis acfehlcrtDannenhero Hat Nicht weniger"der s-l ManninseineinLebcn nichtnur selbst, sondern mit ihm auch andere riisotoAi"ein und anders in seinerlkcbersehnng geändert und verbessert. -So gar nach seinem sel.Ab-sterbcnhakM.Rörer,mikVorwisscnundRath der GclehrlenznWittcnberg,vielschöneSprüche,die .Heller u. klarer gegeben würden, in die kehlen Editionen der Bibel miteinge-','brachk'Und in diesem Sinn und Bemühung,nach den besten und richtigstcnExcmplarien'der Version Lutheri den folgenden Abdruck der Bibel zu befördern, ist insonderheit di-Evangelische, so genankLutlierische, Kirche beständig geblieben,davon Zeugnisse zu sin-dcn in der Vorrede der tentschen Bibel 1618 Wittenberg in k->I!o: auch in der, so 1661 da-selbst gedruckt: ungleiche» in D WeUeriVorrede vorsserBibcl i66z,u.in derVorrede inder grossen WcimarschcnBibei.Msonderlich hat in diesemSlück um die KircheGDtkeSsich wohl verdient gemacht Hr. D, Dieckmann,der HcrzogkhümcrBremen nnöVcrden«Si.Lupsrinrstn der im Jahr 1690,169z u.ipozzuStadc in 8 gedruckten Bibel,ncmlichdie kutsche Bibel,mit Znzichüng alter L^emplaricn u. der Grundsprachen revidirct undverbessert, im Druck heraus gehen zu lassen. Er erinnert aber dabeg in seiner Vorrede,,>daZ,was hierin von ihm gcschehen,se.y nur ein.Anfang,weil diescsIKerck noch nicht öer-gestalt ansgefnhret seN, dass manS für vollkommen «»geben könte. Sintemal er der älre-sten Lxemplarien, wie sehr er sich auch darnach umgethan, nicht mächtig werden kön-,,nen. Da dennoch kein Zweifel sei),dass man von fleissigerVergleichung solches erster» u.MgcrnDrucks annoch ein grosses zu besserer Einrichtung der kutschen Bissel zugewar-,,kcn. Mann nun die göttl. Mrovidenh gnädigst gewolt,däss eine solche Kollation solcheraltenExcm plarien,dcren keines der wohierwchntc D.Dieckmann gcsehcn,mii seiner 170;gedruckten Bibel hat angcsteüct werden mögen; so solle inan sich unserseits, mit BestanddcrWahrheihdic gute-Hoffuung machen,dass dnrch-Herausgebung dieser Bibel dasjeni-ge in mehr'crem Mast, alSvorhcro iemaicn gesichehen ist, geleistet worden, wornach allercchtschäffene sowol Lehrer ais'GIieder der Evang'cl. Kirchen ein Verlangen getragen,neiiilich die Ueberseßung des thcnrestcn MerckzcugS GSttes Lutheri in ihrer mchrernBollkoinmenhcit,in derücbcrein stimmung mit denGrundsprachen zu sehen und zu lesen.Es sind aber die alten Lxcmpiarien, deren Kollation mit der StadischcnBibel angcstel-lek daSN.T.soan.i;rr zuWittenberg gedruckt, und die allererste Edition ist; die Br-bel zuWiltcnberg durch -Hans Lust i u kill, gedruckt i;;4, eben daselbst in;, eben daselbst1541,Leipzig durch Nie.Wolrab 154z,Wittenberg durch Hans Lüften;, welche inSgc-saint noch bcg seinen Lebzeiten in DruckherauSgckommen. Nächst diesen hatman sicheiner vor wenig Jahren zu Hcimstädt und Sicndal in kolio edirtcn Bibel bedient, de-rmkäilor gewesen dcr chcmalige6ene»l-8uperimcnäonl in der Alken Marck,HerrBernhardi. Denn obwo! derselbe nicht allezeit die säirionc,, aus welchen die bessernWarten genommen, gcnrnnct, so glaubet man doch, er werde nichts geändert hassen,waS nicht in einer Edition Luthcri, aus deren Lollationirung er bckantlich langeIahrcnngcmeincnIlcissgcwendet, znsindcn. UndwicdcrSiuii und Meinung Lu-theri »nd der ganßcn Evangelischen Kirchen, als oben gezciget, bcg der temschcn Bibelkein anderer gewesen, auchnachdcrWahrhcitsexnkanu, als eine solche Ucbcrsehnngzuvcrschaffcn, die dem Grundkcxt am ähnlichsten sey, folglich den Verstand des gros-scn GDttes in seinen Worten am allerbesten äuSdruckc; so Halma» nothw, udigcr Wei-sc unter den unkrschiedlichenLcscarten, die man in obgcdachtcn Exemplarien (zwei»oder drei, Dertersind im N. T. aus einigen andern alten Edttioncn verbessert, nnd wiein dem Bericht vor dem N.?. also auch in drunten folgendem Register namhaft ge-macht worden) gefunden, diejenigen erwchlcn unddcm Äxt selbst einvcrleibcn müssen,in welchen die Meinung des-H. Geistes am besten getroffen worden; doch dass bei, sol-chcr Veränderung, wie man auf das thcucrstc versichert, nicht -aS geringste für unS, )( 4 «oder