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nienls in unserer Tcnischcn Sprache aus die möglich wohlfeilste Meist gemein zu ma-chen, und daraus der Versprich eine Bibel für 6 Araschcn drucken zu lassen, herge-k'ammcn; st ist deswegen ein Versuch gechan, und im April des !7i5tcnZahrswirck-lich eine stlchc Edition für« Krochen geliefert worden. Und da dieselbe sowol inMchnng deS Formats, als Drucks und Papiers fast überall, so viel man erfahren,Approbation gefunden, und ungemein starcke Nachfrage darnach gcwcstn, so ist balddaraus die zwcgte Auflage davon veranstaltet, und im Znlio 1716 fertig worden.Nachdem man aber in der Thal erfahren, was man schon vorher vcrmulhct, pein-lich, das! man sie nin solchen Preis, wenn man immer aufs neue etliche LentnerSchriften giessen lassen, auch dem Buchdrucker das Sehen mit bezahlen »lüste, nichtheraus bringen tönte; wolle man nicht beg jeder Austage ein mercklichcs einbnsscn,find sich also ausser den Scand sehen, unser» ehemaligen Vorschlag vollkommen zuMerck zn richten: st mnstc man den Preis von solcher kleinen Bibel um einen Bro-schen erhöhe», also, dass ein Exemplar auf braun Papier für 7 Bgr. verlassenworden ('welchen Preis man anch wird ferner stehen lassen müssen, bis dieselbe auch inihren Formen wird ausgcsthek worden stgn, mithin obgcdachtc Unkosten Wegfällen.Alsdenn sollen die ordinairen (wie in öfters crwchnlem Vorschläge versprochen wor-den, für 6 Kgr. und die auf weist Papier, die ieho y gute Broschen gelten, um 8Bgr. verkaufst werden. Man ist auch wircklich im Begriff, die Buchstaben zu dieserBibel, welche beständig stehen bleiben sollen, giessen zu lassen, und wird der An-fang, sie zu sehen, mit nächstem gemacht werden.
Weil aber eine grosse Menge derselben dazu erfordert wird, weiche, nachdem sie klei-ner,und dahero auch schwerer,als die in der grosser» Edition,zu giessen sind,in knrhcr Seitnicht mögen verfertiget werden; st wird man mit dieser kleinen Bibel frcglich nicht st baldzum Stande kommen können, sondern noch einige Zeit darüber verstreichen e inzwischenwerden ein ists.Bcmüthcr sich gedulden, und mit dem schon wircklich geleisteten bis dahinvergnügen; indem sie daraus sattsam erkennen mögen, wie man unserseits deingc-thaiicnVersprechenvoükoinmeniiachzulcbeu sich lwbe angelegen seyn lassen ; sta, dassdurch die wunderbare Bitte und Macht BDttes in der Thal ein mehrer.s geschehen,als in unser»! Vorschläge nicht nur nicht enthalten, sondern auch als icmalcn'vonuns in die Bedrucken gc'saffct worden, nemlich indem das Neue Testament nebst demPsalter surr Kgr. von st sanberm Druck und Papier verkaufft wird, da man anfangsnur das Neue Testament dafür m geben möglich gefunden: nächstöcni auch eine weitshöncreund brauchbarere Bibel wie denn auch ohuedas diese grössere Bibei, wenn sievon dem Buchbinder wohl geschlagen wird, gar füglich für eine Handbibcl passim,auch von vielen mit besonder»! Vergnügen dafür gebraucht wird) als man inten-dirci, für y Bgr. heransgcbracht, und letztlich dennoch die verhcisscne kleine Bibelerfolget.
Wer solle hierüber nicht zu einer heiligen Verwunderung der Macht und BöteBS.'ies« folglich auch zum Lobe und Preise seines herrlichen Namens gebrächt werden ?zumalen, wocrbedenckct, dassnunmehro in wenig'Zähren, vermittelst dicker Anstalt,vielen lausend Menschen das Neue Testainent, wie auch die ganhe Bibel, in die -Händegebracht worden ;sta, dass durch diese Unternehmung der-HErr durch seine hcrtzlenckcnö«Kraft nicht nur in Tcntschlauö einige andere erwecket, das Neue Testament thcilS mit,theilsohne Psalter, säst um gleiche!» Preis heraus zn bringen (nicht zu geüuickcn derchristlichen Buchsührcr, welche auch bewogen worden, ihre Testamenier unüBibelnmeinen billiger» Preis, als sonst geschehen war, z» sehen,) sondern auch in demKönigreich Dännemarck es dahin gedenen lassen, dass daselbst vor kurhem das Reue Te-stament in Dänischer Sprache in ziemlich grosser Menge gedruckt worden, auch die gan-heBibel ictzo»utcr der Presseist, und daneben Anstalt gcmachtwird, die Schriften aufgleiche Weise, wie bcg diesem Merck geschehen, in ihren Formen stehen zu lassen. Mermag denn zweifeln, dass der HErrnoch seine»! gnädige» Willen zum Heil aller M^,
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