auch schon dafür cm mehrers müsse gezahiet werden. Daher der Schluß gemachtwerden müsse, durch eine Auflage einer solchen Bibel An. 171z mehrerer anderer-Kedancken und M-inung darüber zu vernehiiien, und indessen das Exemplar von die-ser Bibel auf 10 M. zu setzen, damit man solchergestalt in Einrichtung des gantzcnWcrcks desto mehr versichert sexn möchte, dass mail seine» Zweck darin aufs füglichsteerhalten würde. Und als man solgcnds bald vernommen, wie dem gedachten wohl-gegründeten Bcdenckcn fast iederniännbehpflichlcre, allcrmasscn offenbar, wie nichtnur insgemein alte, sondern auch viele gemeine Leute, vornehmlich auf dem Lande,»meinem allzuklmieiiDruck nicht wohl pflege» fortkoinuien zu können; wozu kommt,dass eine kleine Schrift nicht so daucrh'aftig, als sonst eine grössere, und folglich nichteine solche Mcngcvon Excmplaricn damit gedruckt werden kann; so mustedadurch derSchluff bei; uns so viel gewisser gemacht werden, zu der in ihren formen beständigstehenden Bibel den grösser» ll vpun> zu behalten: wozu denn alle benölhigte Anstal-ten sofort geinacht worden; jedoch so, dass man auch dabei, immer bemühet gewe-sen, einige Auflagen der grösser» Bibel auf die gemeine Art, da die Buchstaben im-mer abgelegt und aufs neue wieder gesetzt werden, hcrauszubringen; damit die Lieb-haber dieser Bibel mittlerweile nicht so oft vergebens anfragen dürften, sondern mitExeinplaricn versehen werden könmi. Inzwischen hat man allenIleij! angcwendek,zu Anschaffung -er'grosse« Anzahl von Buchstaben, 'wie auch des übrigen, so zu ei-ner solchcn stehenden Bibel erfordert wird; womit man aber nicht eher zumStande hat kommen können, als ictzo, da die erste Auflage davon ^welche sonst inAbsicht der vorhcrgegangencn die sechste ist) ans Licht trit.
Der Preis ist für ein Exemplar auf braun Papier 0 Ägr. und für ein Exemplar aufweissesiiiKgr. gesetzt, da es vorher 1-- und ia gewesen. Die Ursache des also gemin-derten Preises ist, weil die Ausgabe für Messung der Schriften und der Sctzerlohn f
ccssiret, auch einige Bücher aus dcn^pve^plm, als das dritte und vierte Buch Esra, s
auch drille Buch der Maccabäer! wie schon in den drei, nächst vorher» hcrausgekommc-nen Editionen geschehen) herausgelassen worden; darüber man sich im geringste» keinBedenckcn gemacht, sintemal dieselben so beschaffen, dass dadurch nicht so wo! die Er-bauung befördert, als vielmehr das «Kegeiitheil in der Mahrheit zu besorgen; wiesolches der sel. Luthcrus in der Vorrede über den Baruch, auch andere Thcölogi derEvangelischen -Kirchen mit »ichrerm erwiesen haben; überdas auch selbige den we-nigsten Bibeln bisher» sind beygcfügct. Ho istänch gleich bcg der ersten Edition die-ser Bibel von Minderung des Preises einige Hoffnung gemacht: welche hiemit zu er-füllen , uns eine wahre Zreudc ist, lcdcm »npartciflschen Leser aber ein Beweis mitsei!» mag, dass be>> der Einrichtung dieses Wercks ohne allen Eigennutz, er habe Na-men , wie er wolle, verfahren worden.
Zwar gleichwie anfänglich, also auch jetzo, wird Sen der Sachen nicht gnugsamkundigen etwas fremd Vorkommen, dass, da zuerst von s Moschen gedacht wor-den, man den Preis nachher» erhöhet. Allein solche belieben folgendes zu crwe-gen: In dem Vorschläge verspricht man das Exemplar einer -Handbibelfür 6 Groschen zu liefern. Nun aber ist diese Bibel eigentlich nicht eine der erstenIntention geniässe Hanü-sondern mehr eine-Hausbibel zu nennen: und der Druckdavon mit grd,fern Littern, als man anfangs gcwolk, gemacht, auch grösserund feiner Papier dazu genomnicn ; dahcr nolhwenöig die Unkosten, so darauf zuwenden, die Erhöhuiig des Preises nach sich ziehcu. 'Es wird aber alles hierüberetwa habende Bcdencken Wegfällen, wenn noch weiter erwogen wird, was in Anse-hung d-rklei»ernBübclsür6Moschcn schon znin thcil geschehen, und zum theil nochkünftig geschehen soll: welches aus dem andern Stück meines Berichts, den ich demchristlichen Leser in dieser Vorrede »ittzucrthcile» habe, welches nuninchro folget,erhellen wird.
'Weil ii.mlich die Absicht lediglich ist, die heilige Schrift AlteS und Neues Testa-ments