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Biblia, Das ist: Die gantze Heil. Schrift Altes und Neues Testaments : Nach der Teutschen Uebersetzung D. Martin Luthers: Mit iedes Capitels kurtzen Summarien, auch beygefügten vielen und richtigen Parallelen; Mit Fleiß übersehen und gegen einige, sonderlich erstere, Editiones des sel. Mannes gehalten; auch an unterschiedlichen Orten nach denselben eingerichtet, und von vielen in den bisherigen Exemplarien hin und wieder eingeschlichenen Druckfehlern gesaubert. Nebst der Vorrede Des S. Hrn. Baron Carl Hildebrands von Canstein
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Vorrede zur sechsten Auflage

GuaveunVrcichesMaßVcs Heil. Geistes, in Sem aus seiner Eingebunguns »liegerheilccn Wort, zu erkennen Sic Herrlichkeit Ses grossen GGk-rcs, und recht cinzusthen Sie seiigniachenve Wahrheit, Luf vast wir allein unfern, allercheurcsten Heilande Vas Leben uns volle Gnüge haben.

Christlicher Leser,

kann demselben eben nicht «nbckanr sei,», - im Jahr 1710 den cr-sie» Mart, van mir in einem gedruckten unmaßgeblichen Vorschläge , wieGGttcswort vcnArnicn unr einen geringen Preis in vieHanve zubringen, kund gemacht, daß, vermittelst göttlichen BcMndes, de» manim Nauben.Hoffete, sovielW-gi oder Druckerschriften angeschaffet werden sollen,daß damit alle Vogen in dem Neuen Testament und der gantzcn Bibel ausgesetzt wer-den, und dieselbe in ihren Armen stehen bleiben; auch solchergestalt, da man fürdie Schriften und deren' Setzung weiter nichts ausgebcn dürste, über dieses nicht dieaeriugste Absicht auf einigen Eigennützen hätte, das N. ircst.fürr, und die gantzeBibel für 6 Me Kroscheii wcggegeben werden könten; und daß solches zugleich auchdiesen vortrefflichen Nutzen haben würde, daß man die Druckfehler, so etwa in derersten Edition aus Versehen möchten stehen bleiben, in den folgenden nach und nach'corrigiren, und also mit der Zeit eine so accurate Bibel und N. Test.heransbringenköme, dergleichen bey öcraewöhulichenArizu drucken sich ohnmöglich thun lasse.

Zch will, zum Weise göttliches Namens, hier zuvorderst eine kurtz'e Erzehlung vondem Erfolg solches Vorschlages thun; nachstüem, was vermittelst göttlichen BeNstaudeszu völliger Bewerckstellig'ung desselben geschehen soll, mit wenigem meiden, und letzt-lich desjenigen gcdencken, was insbesondere bei, den bisherigen Editionen des ReuenTestaments, wie auch der Bibel, und denn insonderheit in gegenwärtiger Auflageder Bibel geleistet worden.

MaS nun das Neue Testament anlangct, so hat die allmächtigste, gütigste Regie-rung chSucs es dahin gebracht, daß, nach mancherlei) überstandenen -Hinderungenund Schwierigkeiten, die sich bei, wircklichcr Volhireckung solches gethane» Vorschlag;ereignet, im Sctober >riz die erste Edition von dem stehenbleibeudeu Reuen Testament(nachdem doch auch davon vorher drei, Auflagen aus'sonst gewöhnliche Art geschehen)ans ckicht gebracht worden. Und als sich dabei, eine Möglichkeit zeigete, dem N. T.auch den Psalter begzufügcn, und begdeszusammen um obigen Preis der 2 droschen z»verlassen; so ist auch dieses bey der nächst daraus erfolgten fünften Edition geschehen:und wird nun bendes zusammen in Halle, und an einigen andern Arten, beständig sürriKroschen verkaufst.

Den zweyten Puna des gedruckten Vorschlag? betreffend, wie man die gantze Bi-bel zur allgemeinen Erbauung, und, nach des HLrrn Millen, auch nnsern Nach-kommen zum beständigen Segen aufs allerbeste hcrausbringen möchte; so erinnertendamals einige christliche und verständige Männer, cs würde dem publica ein weitgrösser Nutze gcschaffet werden durch eiiie Bibel von einem etwas grosse» und fast ie-imnanu in die Augen fallenden leserlichen Druck, als die Lori>u,-i>aSnr ist, ab

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