22. Geschlecht. Der Haase. zri
bell, so daß gleichsam beyde Hörner jedes vor sich . r»
eine Mutter ausmachen. Mldh.
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Die jungen Haasen haben oben auf dem Kop-fe einen weissen Flecken welcher sternförmig ist , Undzuweilen bleibt, wenn sie alt werden.
In der heiligen Schrift werden die Haasen Wieder»unter die wicderkäuendeN Thiere gerechnet, und aus- kauen»serlich hat es auch das Ansehen, als 0b sic würklichwiederkaüctcn. Allein der Haast hat nur einen Ma-gen , welcher, sowohl als die übrigen Därmer , vonder gewöhnlichen Bildung dieser Eingeweide in or-dentlich wiederkäucndcn Thicrcn- ganz und gar ab-weicht.
Der Urin soll eine Steintreibende Kraft haben ; Mißge«weil er sehr stinkt, so wird der Haast niemals sein bürten,eigenes Nest besudeln. Man findet unter ihnenöfters Mißgeburten mit zweyen Köpfen, oder zweyenLeibern an einem Kopfe. Vielleicht sind dieses dieFolgen einer späten UeberschwängcrüNg, da die Grös-st der einen Frucht- die Bildung der folgenden stöh-ret und verdränget»
Sie laßen sich zahm machen- doch verliehrensie ihre furchtsame Art nicht. Und da sie auch anden Habichten und Uhuen starke Feinde haben-so kann man sis mit einem in die Luft geworfenenHuthe gewaltig erschrecken, indem sie solchen für ei-nen Raubvogel halten, und auch mitten auf devJagd, unter das Gesträuche kriechen. Der Pelzdienet den Huthmachcrn, und die weissen Und schwat-zen werden zur Kleidung und Mänteln gebraucht»