Dachs
IVlelsz.
Kenn-
jeichen.
Vater-
land.
Derschie
dcnheit.
282 ErsteCl. Hl. Ordn. Raubthiere.
Der Dachs hat bey dem ersten Anblickdie Gestalt eines kleinen Bären, der Körper istkurz in einander gedrungen. Die Länge ist dreySchuh vomMaul bis zum Schwänze,er ist ohngcfähracht und zwanzig Pfund schwer. Der Rückenund besonders der After ist breit, der Hals kurz,die Haare hart und lang wie Schweinsborsten.Auf dem Rücken ist die Farbe grau oder weiß,von unten braun oder schwarz. Der Kopf ist wieam Fuchs, die Schnautze spitzig, die Backen siyd dick,über dem Kopfe gehen schwarze und weifst Strl«che. Die Augen sind klein, die Ohren kurz uudrund. Die Zunge, Nase und Zähne wie an denHunden. Die Vörderfüsse kurz, dick, unken breitmit fünf Zähen und sehr langen Nägeln- DerSchwanz ist kurz, dick, stumpf, unten platt, undmit gelblichten Haare« besetzt. Er hat eine geraumeNickhaut, welche die Augen fast ganz bedeckenkann. Am After unter dem Schwänze, einen in«wendig haarichten Beutel, dergleichen die Zibeth-katzen haben, und worinne sich eine weifst Feuch»tigkeit absondert, die zwar einen etwas widrigen,jedoch nicht sehr starken Geruch hat.
Dieses Thier ist fast allenthalben kn ganzEuropa, besonders in der Schweiz zu Hause, woh-net in Wäldern und zwischen den Steinritzen, auchin Höhlen unter der Erde.
Man gicbt zweyerley Verschiedenheiten an,nämlich eine mit einem Hundsaniqen, und eine an-dere mit einem Schweinsartigen Kopfe, die auchinder Farbe der Haare unterschieden seyn stlleu, wennman nicht den Nachfolgen denCoati damit verwechselt.Wenigstens beschreibetauch L>risson einen kleiner«Meisten Dachs, mit kurzen Füssen und meisten Nä-geln, aus Neujork.
Die