i6. Geschlecht. Der Bär. 281
einzigen Canal aus, sind aber vierzig Schuh lang,da doch die Därmer eines Löwen nur fünf und zwan- Einezig Schuh austragen. Die Nieren liegen in einer As-Fetthaut, welche fast fünfzig kleine Nieren enthält,die von einander abgesondert und jede nüt einer eigenenHaut umhüllet sind, nur daß sie vermittelst dün-ner Fasern an einander hangen, und gleichsam trau«benförmig an grössere Gcfässe befestiget sind.
Das Fleisch der Bären ist eßbar, wenigstenswerden sie von den Indianern in LTlordanrericazur Speise gebraucht, insonderheit werden die Füssefür cinenLeckcrbüssen gehalten. Ihr Fett wird zu ei-nem Oel geschmolzen, und zurSchmälzung der Spei?sen gebraucht. Das Fett ist noch letzt ein sehr brauch?bares Arzncymittel, desgleichen die Galle. Was aberdie Hautbetrift, so di-ncn diese Pelze zu Decken aufPferden, in Schlitten und Wage», und die schön?sten dienen zu grossen Mannsmuffen.
2. Der Dachs. Urfu5 I^sles.
Man »rennet dieses Thier bey den Lateinern ?.nicht nur X1elL8 sondern auch laxus. Span. 1H- Dach-lugo mid l^xon. Iral. Franz. Llaireau
oder l'ailkon. Engl, baößer, Lroclc, oder Orav.Pohln. larwicle Lorsukc, Lc>c- 6 rjl<i'und 2 lkik.Schrved. 6 kasfrvv)'n , weil cs eitle Schweinöge-stalt Hai, und in die Erde gräbt. Brisson macht Beneidvom Dachs ein besonderes Geschlecht, wozu er auch unng,die Ztberhkatze, und das amerikanische Stinklhieroder ^wässs rechnet, und so hat der Ritter vor?mals auch ein besonderes Geschlecht daraus geinacht.
Alein hingegen stellet den Dachs unter dem Na?men Hatbfucho, mit dem Coari rmd dem hernach?folgenden wokfsbären in eine Classc.
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