8. Geschlecht. Der Ameisenbär. 181
der Schwan; allein länger als der Körper mit samtdem Kopfe ist. Die Haare sind wie Seide.
Die Vördcrfüsse haben nur zwcy Finger, diehintern hingegen vier. Der Körper ist langhaarig:etwas gelblichk; die übrigen Gliedmassen sind von dunk-ler Farbe; der Schwan; zotig. Der Rüssel kür,zer als an den übrigen Arten dieses Geschlechts, dochdie Mundöfnung weiter. Die Ohren sind klein,die Augen aber groß. Das Vaterland ist LuajanaSiehe lad. X. 5. i.
s.Der dreysingerige, oder grosseAmeisenbär.
U)?lmeLopkaAL l'rissaÄ^ls.
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Die Brasilianer nennen dieses Thier : Va- grossernanäua 6uacu. Die Gujaner hingegen: Ouari, dreyfin«ri, insgemein den grossen Ameisenbär. Brissonnennet ihn: b'our niücr Umanoir. Dieser Amei-senbär ist der größte seines Geschlechts. Die gan-ze Länge von dem Maul bis zur Schwanzspitze hältsechs einen halben Schuh. Der Körper hat dieGrösse eines Jagdhundes, nur sind die Füsse niedri-ger, indem die Vördcrfüsse nur einen Schuh hoch sind,und die hintersten etwas niedriger. An den Vörder-füsscn befinden sich drcy Finger, an den hinterstenaber fünf, und überall starke Nägel. Der Schwanzist zotig, und dienet ihm sich nach Art der Eichhör,ncr damit als mit einem Wedel zu bedecken. DerRüssel ist der längste und das Maul das kleinste un,ter den Thiercn dieses Geschlechts. Die Ohren sindlang und niedcrhangend. An dem Hinterthcil desLeibes sind die längsten Haare, und an dem Vördcrthcilsind sic nach dem Kopfe zu gekchret. Lieber den Rückenlauft eine Mähne von längcrn Haaren. Die Hin»terfüffc sind schwarz, die Vördcrfüsse weiß, mit ei-nem schwarzen Flecken am untern Theilc; doch ist dieM z Far.