7. Geschlecht. Das Faulthier. 179
Grösse ist wie eine Hauskatze. (Siehe lab. IX.
6z. i.) Doch giebt es auch in Ostindien eineviel kleinere Art.
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Dar Leben dieses Thieres ist sehr zähe, denn es mischebeweget sich noch, wenn ihm gleich alle Eingeweide Ammer-mangeln, das Herz reget sich noch eine halbe Stun- ^"2'de, nachdem es schon heraus ist. Oben am Magenbefindet sich ein Anhang wie ein blinder Darm eineSpanne lang, die Frucht hat vor der Geburt schonHaare, Zahne und Nagel.
2. Das Zweysingerige Faulthier,
Lrsä^pus OjäsÄ^lu».
2 .
Dieses Thier ist an den Fingern zu kennen,denn es hat an den Värderfüssen nur zwey, an denHinterfüssen aber, wie jene, drcy Finger, die aber in,,aneinander gewachsen, und nur soweit getrennet IX. k. r.sind, als die Nägel gehen. Die Haare sind flam-wicht und rostfärbig. Der Kopf ist rund, die Oh-ren sind groß und liegen fiach am Kopf. Vornesind zwey Brüste. Es hat dieses Thier einen Schwanz(siehe lab. IX. f. 2 .) Weil sich an den Vör-dcrfüssen nur zwey Finger befinden, so hatte der HerrAlein cs unter dem Namen ^imia perlonara mei-ne Familie gebracht, wohin die Camcele eigentlichauch gehören. Die Holländer nennen es lraaxstoo-pLs van Legion, weil cs kein eigentliches Faulthierist, und bis dahin nur auf der Insul Lcilon gefun-den worden. Ein Junggebohrnes hat keine Haare,wie die Frucht eines Faulthiers, und sicher wie einjunges Hündgen aus.
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8. Ge-