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Erster Theil (1773) Von den säugenden Thieren : mit 32 Kupfern
Entstehung
Seite
178
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Benen-

nung.

Gestalt.

Leben-»

art.

178 Erste Cl. II. Ordn. Th. ohne Schneide;.

Amerikaner, (denn dieses Thier wohnet in demmittägigen America) nennen es Ai oder Ouaikareoder auch blsur, weil cs des Nachts erliche mal llabla zu schreyen pflegt. Die Spanier undPortugiesen nennen es kerillo, odcrk^rico 1,^.ro, und kriguira. Ionston nennet es Ignavux,die Holländer l.uiaarr, die Demschen ^aulrhier.

Das vornehmste Kennzeichen dieses Thiercs ist,daß dessen Vörderfüfse langer als die hintern stad,an jedem FuUsind drey beysammcn stehende Finger,welche mit starken langen, gelblicht meisten, etwaskrumm gebogenen Nageln versehen sind, klebrigen»ist der Körper mit meisten und braunen langen, dasAngesicht hingegen nur mit ganz kleinen blassern sanftten Haaren besetzt. Der Kopf ist rund, die Augenstehen freundlich, und das Thier sichet lieblich aus.

Das Maul und die Nase sind flach wie an denAffen. Aeusscrliche Ohren sind nicht vorhanden. Umden Hals sitzen die längsten Haare, und machen aufbeyden Seiten gleichsam Hangende Locken. Ucbcrden Rücken läuft ein dunkelbrauner Strich , dasübrige des Rückens ist wcißlicht, wie auch das An-gesicht. Die Zähne sind klein. Es hat vorne zweyBrüste. Der Schwanz ist kurz.

Dieses Thier geht so langsam, daß cs aufder Ebene in einem ganzen Tage kaum fünfzigSchritte thut , und um die Spitze einesBaums zu besteigen,' welches eigentlich seineWohnung ist, indem es junge Blätter frißt, brauchtes zwey Tage. Es scheinet nichts zu trinken, undfürchtet den Regen. Es soll lachen und weinen zu-gleich. Das Geschrey ist erbärmlich, gehet mit fal-lenden Tönen, und kömmt dem Geheule der Katzensehr nahe, ihre Stimme ist beständig a, oder i, oderAl. Man findet sie auch in (Ostindien. Ihre