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Erster Theil (1773) Von den säugenden Thieren : mit 32 Kupfern
Entstehung
Seite
170
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r.

Elrph.

^70 Erste Cl. U. Ordn. Th. ohne Schneidez.

indianischen Gegenden. Es dienet am besten zumDrechseln und Einlegen, wiewohl wir auch vortrcf,liche Stucke in Petersburg sahen , welche derZaar Perer I. selbst aus Robbenzähncn gedrechselthatte. Auch machen die Mahler von gcbrandtenElfenbein das sogenannte Sammetschwarz, wel-ches die Weissesten Stoffe am schwärzesten färbet.

In der Medicin hat es eine säuredämpfen,de und schweißtreibende Kraft. Durch Distillirungbringt man ein flüchtiges Salz, Ochl und Geistheraus, wie aus dem Hirschhorn, und das verbräun,te Elfenbein giebt das sogenannte 8po6ium, wcl,ches eine anziehende Kraft bey Verblutungen oderDurchfall hat, und die Würmer treibt.

Bey diesem vielfältigen Gebrauch, ist leicht zuerachten, daß ein starker Handel damit getriebenwird , und nur die französische Compagnie alleinziehet jährlich über fünfzig tausend Pfund Elfenbeinaus Senegal, geschweige denn, was andere Hand,lungsgesellschaften aus Äfrica und den indianischenGegenden herzu führen lassen. Wenn man nun dielangsame Geburt und lange Trächtigkeit der Elephan-ten dabey in Erwegung ziehet, so müssen die in,nern Gegenden von Africa erstaunlich voller Elc-phankcu stecken, oder man muß auf die Gedankengerathen, daß sie zuweilen ihre Zähne wechseln, wieetwa der Hirsch seine Geweihe abwirft, und daßdiese gefundene Zahne zum Theil mit zur Handlungdienen.

Von dem ächten und unächten gegrabenen Elfemdein, kbur koüile, wird in dem Mineralreiche ge«handi lt werden.

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